Visa, Aktie

Visa Aktie: KI-Shopping braucht Vertrauen

Veröffentlicht am: 31.10.2026 um 03:49 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Viele US-Verbraucher nutzen KI beim Einkauf, doch nur 23 Prozent vertrauen ihr Zahlungen an; Visa genießt deutlich mehr Sicherheitsvertrauen.
Visa, Aktie, KI-Shopping, Vertrauen, US-Verbraucher, Einkauf, Zahlungen, Sicherheitsvertrauen Illustration mit AI erstellt.

Zwei Drittel der US-Verbraucher stehen KI-Hilfe beim Weihnachtseinkauf offen gegenüber. Ans Bezahlen lassen sie die Software allerdings kaum. Das zeigt eine neue Umfrage von Visa, die für den Zahlungsriesen eine strategisch interessante Lücke offenlegt.

Entdecken ja, bezahlen eher nicht

Mehr als die Hälfte der befragten Erwachsenen (54 Prozent) hat KI bereits für mindestens eine Shopping-Aufgabe genutzt, im Vorjahr waren es 47 Prozent. Am häufigsten delegieren Käufer praktische Dinge: Preisvergleiche, Verfügbarkeitschecks, Rabattsuche und Geschenkideen. Bei der Generation Z sind über acht von zehn offen für solche Hilfe.

Beim Bezahlen endet die Begeisterung. Nur 23 Prozent der US-Verbraucher vertrauen generativer KI, Zahlungen in ihrem Namen auszuführen. Visa verweist auf ein bekanntes Muster: Technologie kommt oft früher als das Vertrauen der Nutzer, so war es beim Online- und beim Mobile-Shopping.

Genau hier sieht der Konzern seine Chance. 61 Prozent der Befragten vertrauen Visa, eine KI-gestützte Zahlung abzusichern, bei den 18- bis 34-Jährigen sind es 68 Prozent. Wächst der sogenannte Agentic Commerce, könnte die Marke die Brücke vom KI-Assistenten zum KI-Einkaufsagenten schlagen.

Preisdruck und Betrugsangst

Die Verbraucher bleiben kostenbewusst. 84 Prozent haben im vergangenen Jahr mindestens eine Maßnahme gegen höhere Alltagskosten ergriffen, etwa Rabatte gesucht oder auf günstigere Marken gewechselt. Erlebnisse wie Reisen oder Konzerttickets stehen auf den Wunschlisten weit oben, gekauft werden jedoch eher physische Geschenke.

Betrug bleibt ein Dauerthema. Knapp drei von zehn Käufern wurden nach eigenen Angaben in der vergangenen Weihnachtssaison zum Ziel von Betrugsversuchen, bei der Generation Z sind es 39 Prozent. Drei Viertel der Amerikaner haben ihr Verhalten angepasst, nutzen Zwei-Faktor-Authentifizierung oder speichern keine Zahlungsdaten mehr.

Stablecoins als Randthema

Auffällig ist der Seitenblick auf digitale Währungen. 56 Prozent sehen einen Nutzen in Stablecoins, unter der Generation Z sind es 77 Prozent. Wer Geld ins Ausland schickt, zeigt sich besonders aufgeschlossen: Gut die Hälfte dieser Gruppe will sie im kommenden Jahr wahrscheinlich nutzen. Für Visa ist das relevant, weil grenzüberschreitende Zahlungen zum Kerngeschäft zählen.

Die Umfrage stammt von Morning Consult, befragt wurden gut 1.000 US-Erwachsene Ende September und Anfang Oktober. Sie ist eine Stimmungsmessung und keine Umsatzprognose. Sie stützt aber die These, dass der Konzern im KI-Handel vor allem über das Thema Sicherheit punkten will. Ob sich daraus Zahlungsvolumen ergibt, hängt davon ab, wie schnell die 23 Prozent Zahlungsvertrauen in Richtung der 61 Prozent Markenvertrauen wandern.

Anzeige

Visa-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Visa-Analyse vom 31. Oktober liefert die Antwort:

Die neusten Visa-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Visa-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 31. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Visa: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer...
de | US92826C8394 | VISA | boerse | 70437461 |