ACTIVE-Studie, Gehirntraining

ACTIVE-Studie: Gehirntraining senkt Demenzrisiko um 25 Prozent

12.03.2026 - 03:20:53 | boerse-global.de

Eine über 20 Jahre laufende Studie belegt, dass adaptives Speed-Training die Demenzhäufigkeit um fast ein Viertel reduzieren kann. Der Erfolg basiert auf angeleitetem Präsenztraining.

ACTIVE-Studie: Gehirntraining senkt Demenzrisiko um 25 Prozent - Foto: über boerse-global.de
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Eine Langzeitstudie zeigt: Gezieltes Gehirntraining kann das Demenzrisiko messbar reduzieren. Die jetzt veröffentlichte Auswertung der US-amerikanischen ACTIVE-Studie über zwei Jahrzehnte liefert erstmals handfeste Belege für den langfristigen Schutz des Gehirns.

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Speed-Training sticht heraus

Das überraschende Ergebnis: Nicht jedes Training wirkt gleich. Während Übungen für Gedächtnis oder logisches Denken keine signifikante Wirkung zeigten, schnitt eine Methode deutlich ab. Teilnehmer, die ein computergestütztes „Speed-Training“ zur Verarbeitungsgeschwindigkeit absolvierten, erkrankten in den folgenden 20 Jahren zu fast einem Viertel seltener an Demenz. Entscheidend war, dass die Aufgaben sich an das Leistungsniveau anpassten und die Probanden zusätzliche Auffrischungskurse besuchten.

So lief die Jahrhundert-Studie ab

Bereits Ende der 1990er Jahre startete die ACTIVE-Studie mit über 2.800 gesunden Senioren ab 65 Jahren. Sie wurden per Los vier Gruppen zugeteilt: Drei erhielten unterschiedliches kognitives Training, eine diente als Kontrollgruppe. Die neue Analyse verknüpfte erstmals diese Daten mit den Diagnosen aus den Krankenversicherungen über einen Zeitraum von rund 20 Jahren – ein einzigartiger Langzeitblick.

Was bedeutet das für Seniorenkurse?

Die Ergebnisse sind ein klarer Auftrag für lokale Einrichtungen. Der Erfolg basierte auf standardisiertem, angeleitetem Präsenztraining – ein Modell, das sich von kommerziellen Gehirnjogging-Apps unterscheidet. Experten betonen die Wichtigkeit der persönlichen Anleitung. Einrichtungen wie Volkshochschulen oder das Deutsche Rote Kreuz könnten ihr Kursangebot nun um solche adaptiven Speed-Übungen erweitern.

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Gehirngesundheit ist mehr als Training

Kognitives Training ist nur ein Baustein. Eine ganzheitliche Strategie ist wirkungsvoller. Eine weitere Studie diese Woche legt nahe, dass eine positive Einstellung zum Altern selbst die geistige Leistungsfähigkeit beeinflusst. Neurologen empfehlen zudem unbedingt regelmäßige Bewegung. Tägliches Gehen fördert die Durchblutung des Gehirns und kann sogar bei der Reduzierung von Alzheimer-typischen Proteinablagerungen helfen.

Die neuen Erkenntnisse verschieben den Fokus: von der reinen Medikamentenforschung hin zu präventiven, verhaltensbasierten Strategien. Die Aufgabe für die Zukunft wird sein, solche wirksamen Trainingsprogramme flächendeckend anzubieten.

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