Amadeus, Fire

Amadeus Fire Aktie: CEO greift zu

31.03.2026 - 23:28:38 | boerse-global.de

Der Vorstandsvorsitzende von Amadeus Fire nutzt den Zehn-Jahres-Tiefstand für Aktienkäufe. Das Unternehmen strebt nach einem Verlustjahr 2025 eine operative Trendwende an.

Amadeus Fire Aktie: CEO greift zu - Foto: über boerse-global.de

Nach dem Absturz auf ein Zehn-Jahres-Tief sendet die Führungsetage von Amadeus Fire ein deutliches Signal an den Markt. Während das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 von herben Verlusten und einer gestrichenen Dividende geprägt war, nutzt der Vorstandsvorsitzende die historisch niedrigen Kurse nun für private Zukäufe. Diese Insider-Aktivitäten lösten eine spürbare Gegenbewegung aus.

Insider-Käufe stoppen den freien Fall

CEO Robert von Wülfing erwarb Ende März Aktienpakete zu Kursen zwischen 22,50 und 22,75 Euro. Die Transaktionen erfolgten unmittelbar, nachdem das Papier bei 22,35 Euro den tiefsten Stand seit über einem Jahrzehnt markiert hatte. Marktteilnehmer werten diesen Schritt als Vertrauensbeweis in die operative Trendwende. Die Aktie reagierte heute mit einem deutlichen Plus von 8,35 Prozent und schloss bei 24,65 Euro.

Trotz dieser kurzfristigen Erholung bleibt die charttechnische Lage angespannt. Das Papier notiert weiterhin deutlich unter seinem 200-Tage-Durchschnitt von 48,40 Euro, was den massiven Abwärtstrend der vergangenen Monate verdeutlicht. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus noch immer auf über 41 Prozent.

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Ambitionierte Ziele für das laufende Jahr

Die Skepsis der Anleger resultiert vor allem aus der schwachen Bilanz des Jahres 2025. Der Umsatz sank um fast 17 Prozent auf rund 364 Millionen Euro, während das operative Ergebnis (EBITA) von 55,5 Millionen auf lediglich 13,7 Millionen Euro einbrach. Ein Nettoverlust von 2,4 Millionen Euro zwang das Unternehmen dazu, die Dividende komplett zu streichen, um die Liquidität für die laufende Restrukturierung zu sichern.

Für 2026 peilt das Management jedoch eine deutliche Steigerung an:
* Operatives EBITA zwischen 20 und 31 Millionen Euro angestrebt
* Umsatzwachstum von bis zu 18 Prozent im Segment Weiterbildung erwartet
* Fokus auf KI-gestützte Qualifizierungsangebote
* Margenstabilisierung durch bereits eingeleiteten Stellenabbau im Vertrieb

Ob die fundamentale Talsohle tatsächlich durchschritten ist, wird sich am 6. Mai 2026 zeigen. Dann veröffentlicht Amadeus Fire die Zahlen für das erste Quartal, die belegen müssen, ob der angestrebte Ergebniskorridor realistisch bleibt. Am 28. Mai folgt zudem die ordentliche Hauptversammlung in Frankfurt am Main.

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