Apple ersetzt Face ID im faltbaren iPhone durch Touch ID
05.04.2026 - 08:30:41 | boerse-global.deApple plant, bei seinem ersten faltbaren iPhone auf Face ID zu verzichten. Das berichten mehrere Branchenquellen. Statt der Gesichtserkennung soll der Fingerabdrucksensor Touch ID in den Power-Button integriert werden.
Wer sich gerade erst mit der Apple-Welt vertraut macht, stößt bei Begriffen wie Face ID, Touch ID oder iOS schnell an seine Grenzen. Dieses kostenlose Lexikon erklärt die 53 wichtigsten iPhone-Begriffe in einfachen Worten – inklusive praktischer Aussprachehilfen. In 10 Minuten die Apple-Sprache verstehen
Warum Face ID im Foldable scheitert
Der Hauptgrund ist der Platzmangel. Das komplexe TrueDepth-Kamerasystem für Face ID benötigt zu viel Tiefe im extrem schlanken Gehäuse eines Falt-Handys. Auch eine Unter-Display-Lösung erwies sich als Sackgasse: Die mehrlagigen, faltbaren OLED-Panels lassen nicht genug Infrarotlicht durch. Das würde die Sicherheit und Geschwindigkeit der Erkennung beeinträchtigen – ein No-Go für ein Premium-Gerät.
Touch ID im Seitentasten-Design bietet hier einen eleganten Ausweg. Apple nutzt diese Technik bereits in iPads. Der große Vorteil: Der Sensor ist sowohl über das kleine Außendisplay als auch über das große Innendisplay gleichermaßen gut erreichbar. Für Nutzer könnte die Rückkehr des Fingerabdrucks ein willkommenes Feature sein, etwa beim Tragen einer Maske.
Punch-Hole statt Dynamic Island
Der Verzicht auf die umfangreiche Face-ID-Hardware hat auch gestalterische Folgen. Ohne die vielen Sensoren entfällt die Notwendigkeit für die markante Dynamic Island. Stattdessen soll das faltbare iPhone nur eine kleine, kreisförmige Aussparung (Punch-Hole) für die Frontkamera erhalten.
Ob faltbar oder klassisch – ein neues iPhone bietet unzählige Möglichkeiten, die gerade Einsteiger oft vor Herausforderungen stellen. Dieser kostenlose PDF-Guide zeigt Ihnen jeden Schritt verständlich und ohne Fachjargon, damit Sie Ihr Gerät von Anfang an sicher bedienen. Kostenlosen iPhone-Einsteiger-Ratgeber sichern
Das wäre ein erster für Apple. Das Design maximiert die nutzbare Fläche des großen, 7,8 Zoll messenden Innendisplays. Softwareseitig soll iOS dennoch eine virtuelle Dynamic Island um die Kamera herum anzeigen, um Benachrichtigungen zu bündeln.
Strategische Differenzierung der Produktlinien
Die Entscheidung unterstreicht Apples kompromisslosen Ansatz. Während für das faltbare iPhone Touch ID als praktikable Lösung gewählt wird, bleibt die klassische iPhone-18-Pro-Linie vorerst bei Face ID. Deren geplante Unter-Display-Version wurde ebenfalls verschoben.
Apple differenziert so klar seine Produkte: Das Foldable als experimentelles Luxusgerät für Enthusiasten, die Pro-Modelle für Nutzer, die auf maximale Sicherheit und bewährte Technik setzen. Mit einer Mischung aus Titan und einer neuen Aluminiumlegierung sowie einem verbesserten Scharnier will Apple trotzdem neue Maßstäbe setzen. Die Branche wartet gespannt auf den für September erwarteten Launch.
So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!
Für. Immer. Kostenlos.

