Apple, Millionen

Apple patcht Millionen iPhones gegen gefÀhrlichen DarkSword-Exploit

06.04.2026 - 00:30:34 | boerse-global.de

Apple bricht seine Update-Politik und stellt einen Sicherheitspatch fĂŒr Ă€ltere iPhones bereit, um eine kritische Zero-Click-Exploit-Kette zu schließen, die ĂŒber Webseiten angreift.

Apple patcht Millionen iPhones gegen gefĂ€hrlichen DarkSword-Exploit - Foto: ĂŒber boerse-global.de

Apple rollt einen Notfall-Patch fĂŒr Ă€ltere iPhones aus. Grund ist die Exploit-Kette „DarkSword“, die GerĂ€te ĂŒber infizierte Webseiten ĂŒbernehmen kann. Der Konzern bricht dafĂŒr seine eigene Update-Politik.

Ein unsichtbarer Angriff aus dem Browser

Bei „DarkSword“ handelt es sich um einen Full-Chain-Exploit. Er kombiniert sechs SicherheitslĂŒcken in WebKit, dem dynamischen Loader und dem iOS-Kernel. Das GefĂ€hrliche: Ein Besuch auf einer manipulierten Webseite reicht aus. Der Nutzer muss nichts anklicken.

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Innerhalb von Sekunden bricht die Schadsoftware aus der Browser-Sandbox aus und erlangt tiefe Systemrechte. Betroffen sind iPhones mit den iOS-Versionen 18.4 bis 18.7. Wer sein GerÀt in den letzten sechs Monaten nicht aktualisiert hat, steht im Visier der Angreifer. Die Effizienz der Attacke wird durch einen Leak des Exploit-Codes auf Plattformen wie GitHub noch verstÀrkt.

Gezielte Phishing-Wellen und Datenklau

Sicherheitsfirmen beobachten derzeit gezielte Phishing-Kampagnen, die DarkSword einsetzen. Die E-Mails geben vor, von US-Think-Tanks zu stammen und zu Sicherheitskonferenzen einzuladen. Der enthaltene Link fĂŒhrt jedoch auf eine bösartige Seite.

Öffnet ein Nutzer diese Seite mit einem anfĂ€lligen iPhone, wird die Malware „GhostBlade“ installiert. Sie fungiert als digitaler Staubsauger und stiehlt SMS, Kontakte, BrowserverlĂ€ufe, Krypto-Wallet-SchlĂŒssel und Standortdaten. Die Urheber werden in Osteuropa vermutet, mit Verbindungen zu russischen Spionagenetzwerken.

Apples seltene Kehrtwende

Normalerweise drĂ€ngt Apple Nutzer auf das neueste Betriebssystem. Wegen DarkSword bricht der Konzern jetzt diese Regel. Seit dem 1. April steht der Sicherheits-Patch iOS 18.7.7 fĂŒr eine viel breitere Palette an GerĂ€ten zur VerfĂŒgung.

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UrsprĂŒnglich nur fĂŒr Ă€ltere Modelle gedacht, können nun auch Besitzer der iPhone-11- bis iPhone-16-Serie das Update beziehen, sofern sie noch auf iOS 18 sind. Dieser Schritt des „Backporting“ zeigt die Schwere der Bedrohung. Apple empfiehlt, die automatischen Updates zu aktivieren oder das Update manuell zu prĂŒfen.

Was Nutzer jetzt tun sollten

Die DarkSword-LĂŒcke markiert einen Paradigmenwechsel. „Zero-Click“-Angriffe machen traditionelle Sicherheitstrainings obsolet. Experten schĂ€tzen, dass bis zu 270 Millionen GerĂ€te potenziell gefĂ€hrdet sind.

Die dringende Empfehlung lautet: iPhone-Nutzer sollten sofort auf iOS 18.7.7 updaten. Wer ein besonders hohes Risiko fĂŒrchtet, kann den „Blockierungsmodus“ (Lockdown Mode) aktivieren. Er schrĂ€nkt Funktionen ein, blockiert aber viele komplexe Web-Exploits effektiv. Die Zeit, in der iPhones als unangreifbar galten, ist vorbei.

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