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Apple Vision Pro: M5-Chip mit „Super Cores“ und neuem Komfort

04.03.2026 - 03:21:42 | boerse-global.de

Apple aktualisiert seine Mixed-Reality-Brille mit dem leistungsstarken M5-Prozessor und einem ergonomischen Dual Knit Band fĂŒr besseren Tragekomfort und lĂ€ngere Nutzungsdauer.

Apple Vision Pro: M5-Chip mit „Super Cores“ und neuem Komfort - Foto: ĂŒber boerse-global.de
Apple Vision Pro: M5-Chip mit „Super Cores“ und neuem Komfort - Foto: ĂŒber boerse-global.de

Apple stattet seine Mixed-Reality-Brille mit einer neuen chip-Generation und einem ergonomischen Kopfband aus. Die internen Rechenkerne heißen nun offiziell „Super Cores“ – ein Name, der auch rĂŒckwirkend fĂŒr alle M5-GerĂ€te gilt. Damit unterstreicht der Konzern die Leistung, die fĂŒr sein rĂ€umliches Computing nötig ist.

Die im Oktober 2025 aktualisierte Vision Pro ersetzte den alten M2- durch den neuen M5-Chip. Dieser bietet laut Apple die weltweit schnellste Single-Thread-Performance. FĂŒr die Brille ist das entscheidend, um anspruchsvolle rĂ€umliche Apps zu bewĂ€ltigen. Der M5 verfĂŒgt ĂŒber eine 10-Kern-CPU, eine 10-Kern-GPU mit Neuronalen Beschleunigern und eine 16-Kern Neural Engine. Letztere soll KI-Funktionen wie rĂ€umliche „Personas“ bis zu 50 Prozent schneller generieren als der VorgĂ€nger.

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Der ergonomische Durchbruch: Das Dual Knit Band

WĂ€hrend der Chip das Innenleben verbesserte, brachte das Update lang erwarteten Tragekomfort. Das ursprĂŒngliche Modell von 2024 wurde fĂŒr seine frontlastige Gewichtsverteilung kritisiert. Die Lösung ist das neue Dual Knit Band, das nun serienmĂ€ĂŸig verbaut wird.

Das Band besteht aus zwei verstellbaren TrĂ€gern, die zu einem StĂŒck Stoff verwoben sind. Der untere TrĂ€ger enthĂ€lt flexible Rippen mit Wolfram-EinsĂ€tzen. Diese MetallstĂŒcke wirken als Gegengewicht zur schweren Glas- und Aluminium-Vorderseite. Eine integrierte Passform-Drehscheibe ermöglicht die Mikrojustierung. Tests zufolge erlaubt die bessere Gewichtsverteilung deutlich lĂ€ngere und angenehmere Nutzungszeiten, obwohl das Gesamtgewicht auf 750 bis 800 Gramm stieg. FĂŒr Besitzer des alten Modells ist das Band separat fĂŒr 99 Euro erhĂ€ltlich.

Mehr Pixel, höhere Bildrate und Nachhaltigkeit

Der M5-Chip treibt auch die Mikro-OLED-Displays an. Sie können nun zehn Prozent mehr Pixel darstellen, was fĂŒr schĂ€rfere Texte und BenutzeroberflĂ€chen sorgt. Zudem unterstĂŒtzt die Hardware eine maximale Bildwiederholrate von 120 Hz (vorher 100 Hz). Das reduziert BewegungsunschĂ€rfe bei der Durchsicht-Funktion und macht das „Mac Virtual Display“ flĂŒssiger. Der Akku hĂ€lt nun bis zu drei Stunden Videowiedergabe.

In puncto Nachhaltigkeit setzt Apple auf recycelte Materialien: Das GehÀuse und das Akkufach bestehen aus 100 Prozent recyceltem Aluminium, der Akku aus recyceltem Kobalt und alle internen Magnete aus recycelten Seltenen Erden.

Nischenprodukt mit Blick auf die Zukunft

Trotz der starken Hardware bleibt die Vision Pro ein Nischenprodukt. Branchendaten zufolge lieferte Apple im vierten Quartal 2025 nur etwa 45.000 Einheiten aus. Der hohe Startpreis von 3.499 Euro schrÀnkt die KÀuferschaft auf Unternehmen, Entwickler und Tech-Enthusiasten ein.

Berichten zufolge passt Apple die Produktion nun diesem stabilen Nischenbedarf an und konzentriert interne Ressourcen auf die Entwicklung leichterer, zugÀnglicherer AR-Brillen. Eine erste, auf Audio und KI fokussierte Version soll demnach noch in naher Zukunft erscheinen.

Bis dahin bleibt die M5-Vision Pro das Flaggschiff von Apples rĂ€umlichem Computing. Mit den „Super Cores“ und dem visionOS-Ökosystem dient sie als Testfeld fĂŒr die nĂ€chste Generation der Mensch-Computer-Interaktion.

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