Betrüger, Tricks

Betrüger nutzen neue Tricks für Millionenschäden

03.04.2026 - 07:09:36 | boerse-global.de

Das BKA meldet einen Höchststand an Betrugsanrufen im April. Kriminelle bringen Opfer gezielt dazu, selbst Überweisungen zu tätigen, wobei Online-Depots im Fokus stehen.

Betrüger nutzen neue Tricks für Millionenschäden - Foto: über boerse-global.de

Falsche Bankberater und Polizisten verursachen im April Millionenschäden. Das Bundeskriminalamt (BKA) verzeichnet eine neue Welle betrügerischer Anrufe mit einem Jahreshöchststand. Die Kriminellen kombinieren psychologischen Druck und technische Tricks, um Opfer zur aktiven Überweisung zu bewegen. Die finanziellen Verluste bewegen sich bereits in der ersten Aprilwoche im niedrigen Millionenbereich.

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Online-Depots im Visier der Betrüger

Ein aktueller Schwerpunkt liegt auf Kunden von Online-Brokern wie Trade Republic. Per SMS oder Anruf wird den Opfern suggeriert, ihr Depot sei durch einen Hackerangriff gefährdet. Die perfide Logik: Um das Geld zu schützen, müssten sie es auf ein vermeintliches Sicherheitskonto überweisen. In Wahrheit landen die Ersparnisse auf Auslandskonten der Kriminellen.

Allein in der Steiermark wurden seit Ende März mindestens sieben solcher Fälle gemeldet. Die Schäden liegen oft im fünfstelligen Bereich pro Opfer. Experten sehen eine klare Strategieänderung: Statt Daten zu stehlen, manipulieren die Täter gezielt den Kontoinhaber selbst. Warum? Technische Hürden wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) erschweren den direkten Zugriff.

Die Lösung der Betrüger heißt Social Engineering. Sie bringen ihre Opfer dazu, die Sicherheitsbarrieren freiwillig zu umgehen. Laut Polizeianalysen fließen inzwischen zwei Drittel der erbeuteten Summen über Überweisungen, die die Geschädigten in ihrer Banking-App selbst autorisieren.

Falsche Polizisten kehren zurück

Parallel dazu verzeichnen Behörden in Städten wie Wien und Bielefeld eine massive Welle von Schockanrufen. Die Täter geben sich als Polizeibeamte aus und nutzen Angst geschickt aus. In Wien täuschten Kriminelle einer Seniorin am 1. April einen tödlichen Verkehrsunfall eines Angehörigen vor. Sie forderten Kaution in Form von Bargeld und Schmuck.

Ein besonders perfider Trick ist das Call-ID-Spoofing. Auf dem Display der Opfer erscheint die echte Nummer der Polizeidienststelle oder sogar die 110. Die Ermittler betonen: Echte Beamte fragen niemals telefonisch nach Vermögenswerten oder fordern Geld. Trotzdem gelingt es den gut geschulten Tätern, selbst skeptische Bürger zu verunsichern.

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So schützen Sie sich vor den neuen Maschen

Angesichts der steigenden Fallzahlen verschärfen die Behörden ihre Präventionshinweise. Der wichtigste Rat: Legen Sie bei unerwarteten Anrufen, die finanzielle Transaktionen fordern, sofort auf. Banken und Behörden verlangen niemals die Überweisung auf "Sicherheitskonten" oder die Nennung von TANs am Telefon.

Misstrauen Sie auch der angezeigten Rufnummer – sie kann technisch manipuliert sein. Sollte es bereits zu einer Überweisung gekommen sein, handeln Sie schnell: Kontaktieren Sie umgehend Ihre Bank, um die Transaktion zu stoppen, und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Experten empfehlen, vor allem ältere Angehörige über diese Maschen aufzuklären.

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