Bitcoin, Gegenwind

Bitcoin: Gegenwind aus dem Nahen Osten

21.03.2026 - 17:00:26 | boerse-global.de

Der Bitcoin-Kurs korrigiert nach geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und einer lÀnger als erwartet hohen Zinspolitik der US-Notenbank. Die Marke von 70.000 Dollar stellt eine entscheidende Schwelle dar.

Bitcoin: Gegenwind aus dem Nahen Osten - Foto: ĂŒber boerse-global.de
Bitcoin: Gegenwind aus dem Nahen Osten - Foto: ĂŒber boerse-global.de

Der Kryptomarkt hat diese Woche eine ungewohnte Lektion erhalten: Was zwei Wochen lang nicht schmerzte, hat nun doch getroffen. WĂ€hrend Bitcoin die ersten Eskalationswellen im Nahen Osten weitgehend ignorierte, holte der Ölpreisschock den Markt zuletzt ein.

Der Kurs hielt sich zuletzt knapp ĂŒber der 70.000-Dollar-Marke, nachdem er zwischenzeitlich bis auf rund 68.800 Dollar abgerutscht war. Damit ist die erste Wochenbilanz mit Minus seit Beginn des Iran-Konflikts besiegelt — die zuvor zweistellige Gewinnserie reißt.

Öl, Fed und die Folgen

Hinter der Korrektur stecken zwei Treiber, die sich gegenseitig verstĂ€rken. Brent-Rohöl kletterte in der Spitze auf knapp 119 Dollar, angeheizt durch israelische Angriffe auf iranische Energieanlagen und anschließende GegenschlĂ€ge Teherans. Höhere Energiepreise befeuern die Inflationserwartungen — und die Fed, die ihren Leitzins unverĂ€ndert ließ, sendete deutliche Signale, dass Zinssenkungen noch lĂ€nger auf sich warten lassen. FĂŒr risikobehaftete Anlageklassen wie Krypto ist das ein doppelter Gegenwind.

Auch die breiteren Onchain-Daten zeichnen kein rosiges Bild: Das Transfervolumen in der Bitcoin-Blockchain ist um knapp ein Drittel zurĂŒckgegangen, die NetzwerkgebĂŒhren sanken ebenfalls spĂŒrbar. Preisfindung findet zunehmend ĂŒber Derivate und ETF-Flows statt — nicht mehr ĂŒber native Nachfrage.

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Ein Lichtblick bei den Langzeithaltern

Nicht alles ist trĂŒb. AuffĂ€llig ist, dass erfahrene Investoren mit langen Halteperioden ihre VerkaufsaktivitĂ€t zuletzt gedrosselt haben. Das deutet darauf hin, dass ĂŒberzeugte Bitcoin-Anleger trotz Turbulenzen nicht aus dem Markt drĂ€ngen.

Entscheidend bleibt vorerst die Marke von 70.000 Dollar. HĂ€lt sie ĂŒberzeugend, könnte das den Druck auf gehebelte Positionen lindern. Gibt sie nach, rĂŒckt die nĂ€chste UnterstĂŒtzungszone ins Blickfeld. Angesichts offener geopolitischer Fragen — allen voran, wie sich die Lage in der Straße von Hormus entwickelt — dĂŒrfte VolatilitĂ€t das bestimmende Thema der kommenden Tage bleiben.

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