Merz wirft Orban 'Akt grober IlloyalitÀt' vor
20.03.2026 - 06:11:28 | dpa.de"Wir sind uns einig, dass wir das, was heute geschehen ist im EuropĂ€ischen Rat, so nicht hinnehmen", sagte der CDU-Chef nach den Beratungen der Staats- und Regierungschefs der 27 Mitgliedstaaten der EuropĂ€ischen Union in BrĂŒssel. "Und das wird auch Konsequenzen haben, die weit ĂŒber dieses einzelne Ereignis hinausreichen."
Das Agieren Orbans werde "tiefe Spuren hinterlassen". Auch diejenigen, die sehr viel lĂ€nger als er selbst bei EU-Gipfeln dabei seien, habe das Verhalten "zutiefst verĂ€rgert". Im Zuge der anstehenden Haushaltsaufstellung der EU mĂŒsse man nun "noch einmal ganz grundsĂ€tzlich" darĂŒber beraten.
Der in seiner Heimat um eine Wiederwahl kĂ€mpfende Rechtspopulist Orban beharrt weiter darauf, erst dann sein Veto zurĂŒckzuziehen, wenn Ungarn wieder russische Ăllieferungen ĂŒber die Druschba-Pipeline bekommt. Orban behauptet, ohne das gĂŒnstige russische Ăl wĂŒrden ungarische Haushalte und Unternehmen bankrottgehen.
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