EQS-News: Commerzbank mit bestem Halbjahr seit 15 Jahren - Ausblick bestÀtigt (deutsch)
07.08.2024 - 07:00:24Commerzbank mit bestem Halbjahr seit 15 Jahren - Ausblick bestÀtigt
EQS-News: Commerzbank Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis
Commerzbank mit bestem Halbjahr seit 15 Jahren - Ausblick bestÀtigt
07.08.2024 / 06:59 CET/CEST
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* Operatives Ergebnis in H1 um 11 % auf 2,0 Mrd. Euro erhöht - in Q2 bei
870 Mio. Euro (Q2 2023: 888 Mio. Euro)
* Halbjahresgewinn um 12 % auf 1,3 Mrd. Euro gesteigert - Konzernergebnis
in Q2 bei 538 Mio. Euro (Q2 2023: 565 Mio. Euro)
* ErtrÀge in Q2 dank starken KundengeschÀfts auf 2,7 Mrd. Euro erhöht (Q2
2023: 2,6 Mrd. Euro)
* ProvisionsĂŒberschuss in Q2 um 5 % auf 879 Mio. Euro verbessert -
ZinsĂŒberschuss bei 2,1 Mrd. Euro (Q2 2023: 2,1 Mrd. Euro)
* Kosten in H1 um 2 % auf 3,2 Mrd. Euro gesunken (H1 2023: 3,3 Mrd. Euro)
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Cost-Income-Ratio bei 59 % (H1 2023: 61 %)
* Risikoergebnis in Q2 mit minus 199 Mio. Euro stabil (Q2 2023: minus 208
Mio. Euro)
* Harte Kernkapitalquote nach Akquisitionskonsolidierung bei 14,8 % (H1
2023: 14,4 %)
* FĂŒr das Gesamtjahr 2024 weiterhin höheres Konzernergebnis als 2023
angestrebt
* Dritter AktienrĂŒckkauf: Zustimmung fĂŒr erste Tranche von 600 Mio. Euro
beantragt bei EZB und Finanzagentur
Die Commerzbank hat ihre positive GeschÀftsentwicklung fortgesetzt. Die
ErtrÀge legten, getragen von einem starken KundengeschÀft, im zweiten
Quartal in allen Kundensegmenten weiter zu. Insgesamt verbesserte sich das
Operative Ergebnis in den ersten sechs Monaten um 11 % auf rund 2,0
Milliarden Euro. Unter dem Strich verdiente die Bank rund 1,3 Milliarden
Euro und erzielte damit den höchsten Halbjahresgewinn seit 15 Jahren - trotz
Sonderbelastungen in Polen und Russland. Die Kosten der Commerzbank gingen
in der ersten JahreshĂ€lfte zurĂŒck, die Cost-Income-Ratio sank auf 59 %. Die
QualitÀt des Kreditbuches ist weiterhin hoch; das Risikoergebnis blieb
stabil.
Bei der Umsetzung ihrer Strategie bis 2027 hat die Commerzbank im zweiten
Quartal weitere Fortschritte erzielt: Den Kauf der Mehrheitsbeteiligung an
der Aquila Capital Investmentgesellschaft schloss die Bank im Juni
erfolgreich ab, womit sie ihr Angebot im nachhaltigen Assetmanagement
ausbaut. Die Akquisition wird ab der zweiten JahreshÀlfte positiv zur
Ertragskraft der Bank beitragen. Die Produktlinie "Vermögensverwaltung
Nachhaltigkeit" der Commerzbank, die bei Anlageentscheidungen besonders
strenge ESG-Kriterien berĂŒcksichtigt, erreichte im Mai einen wichtigen
Meilenstein: Das verwaltete Anlagevolumen stieg - getragen durch anhaltendes
Neukundenwachstum - erstmals ĂŒber die Marke von 1 Milliarde Euro.
Fortschritte machte die Bank auch bei der weiteren Digitalisierung des
Produkt- und Serviceangebots. Die Zufriedenheit der Kundinnen und Kunden
steigt, wie mehrere im zweiten Quartal verliehene Preise zeigen: Das
"FINANCE Magazin" zeichnete die Commerzbank zum einen als Bank mit der
tiefsten Verankerung im Mittelstand und zum anderen als fĂŒhrendes Geldhaus
bei der Digitalisierung des FirmenkundengeschĂ€fts aus. FĂŒr Firmenkunden
wurde zuletzt beispielsweise die Anwenderfreundlichkeit fĂŒr
Online-TermingeldabschlĂŒsse vereinfacht. Unternehmen haben damit die
Möglichkeit, ĂŒber das Firmenkundenportal selbststĂ€ndig ihre Tages- und
Termingelder anzulegen oder zu verlÀngern. Infolgedessen konnte die Anzahl
der Online-TermingeldabschlĂŒsse im ersten Halbjahr 2024 im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum um mehr als das Doppelte gesteigert werden. In der
Vergleichsstudie "Digitaler Service 2024" von "FOCUS MONEY" erhielten die
Serviceangebote und -leistungen des Segments Privat- und Unternehmerkunden
Bestnoten: Die Commerzbank wurde als beste Filialbank und die comdirect als
beste Direktbank ausgezeichnet.
Im Mai startete der Vertrieb der Commerz Globalpay GmbH, das Joint Venture
von Commerzbank und Global Payments. Die Commerz Globalpay GmbH bietet
moderne digitale Bezahlprodukte fĂŒr Unternehmerkunden. Die
Smartphone-basierte App "GP tom" ermöglicht Zahlungen mobil ohne
zusÀtzliches KartenlesegerÀt.
"Unser KundengeschÀft entwickelt sich weiter positiv. Das erste Halbjahr war
unser bestes seit 15 Jahren. Unternehmen haben vermehrt Kredite fĂŒr
Investitionen nachgefragt und Privatkunden waren bei Wertpapieren aktiver.
Das sind gute Nachrichten fĂŒr die Commerzbank", sagte Manfred Knof, CEO der
Commerzbank. "Mit unserem diversifizierten, kundengetriebenen
GeschÀftsmodell und der gestiegenen Ertragskraft können wir auch Belastungen
auĂerhalb des laufenden GeschĂ€fts gut ausgleichen."
GeschÀftsentwicklung im zweiten Quartal: Starkes KundengeschÀft gleicht
Belastungen aus
Das KundengeschÀft der Bank entwickelte sich trotz neuer Vorsorgen in Höhe
von 395 Millionen Euro weiterhin stark. Die ErtrÀge stiegen trotz dieser
Belastungen auf 2.668 Millionen Euro (Q2 2023: 2.629 Millionen Euro). Neben
den sogenannten Credit Holidays und den Rechtsrisiken bei
FremdwÀhrungskrediten der mBank in Polen sorgte ein Rechtsfall in Russland
fĂŒr Belastungen. Obwohl die EuropĂ€ische Zentralbank (EZB) den Leitzins im
Juni um 25 Basispunkte gesenkt hatte, ging der ZinsĂŒberschuss im zweiten
Quartal dank des anhaltenden Einlagenzuwachses nur leicht auf 2.078
Millionen Euro zurĂŒck (Q2 2023: 2.130 Millionen Euro). Der
ProvisionsĂŒberschuss legte um rund 5 % auf 879 Millionen Euro zu (Q2 2023:
841 Millionen Euro). Damit ist die Bank auf Kurs, ihr Jahresziel eines
Wachstums von 4 % beim ProvisionsĂŒberschuss zu erreichen.
Die Kosten der Bank lagen im zweiten Quartal mit 1.599 Millionen Euro im
Plan (Q2 2023: 1.533 Millionen Euro). Die PflichtbeitrÀge erhöhten sich
leicht auf 75 Millionen Euro (Q2 2023: 52 Millionen Euro). WĂ€hrend die
EuropÀische Bankenabgabe niedriger war als im Vorjahr, nahmen die BeitrÀge
zum Einlagensicherungsfonds aufgrund der gestiegenen gedeckten Einlagen zu.
Auch die Verwaltungsaufwendungen fielen im zweiten Quartal mit 1.524
Millionen Euro etwas höher aus (Q2 2023: 1.481 Millionen Euro). Treiber
waren vor allem die gestiegenen Kosten bei der mBank, bedingt durch
Investitionen fĂŒr kĂŒnftiges GeschĂ€ftswachstum und durch
FremdwÀhrungseffekte. Allgemeine Gehaltssteigerungen konnten teilweise durch
aktives Kostenmanagement ausgeglichen werden. Die Cost-Income-Ratio lag bei
60 % (Q2 2023: 58 %). Im ersten Halbjahr 2024 verringerte die Commerzbank
ihre Kosten um 2 % auf 3.187 Millionen Euro (H1 2023: 3.257 Millionen Euro);
die Cost-Income-Ratio verbesserte sich auf 59 % (H1 2023: 61 %).
Das Risikoergebnis der Commerzbank blieb mit minus 199 Millionen Euro trotz
des weiterhin herausfordernden wirtschaftlichen Umfeldes stabil (Q2 2023:
minus 208 Millionen Euro). Wie schon zu Beginn des Jahres war das Ergebnis
von EinzelfÀllen geprÀgt, was die insgesamt hohe QualitÀt des Kreditbuches
belegt. Die Non-Performing-Exposure-Quote (NPE-Quote) blieb unverÀndert bei
nur 0,8 % (Q1 2024: 0,8 %). Der Bank stehen nach Reduktion des
Top-Level-Adjustments (TLA) nun noch 336 Millionen Euro (Q1 2024: 423
Millionen Euro) fĂŒr erwartete SekundĂ€reffekte aus geopolitischen Krisen und
Unsicherheiten aufgrund der Inflation sowie der Auswirkungen der derzeitigen
restriktiveren Geldpolitik zur VerfĂŒgung.
Insgesamt lag das Operative Ergebnis der Commerzbank im zweiten Quartal bei
870 Millionen Euro (Q2 2023: 888 Millionen Euro). FĂŒr das erste Halbjahr
steht ein Plus von rund 11 % auf 1.954 Millionen Euro zu Buche (H1 2023:
1.764 Millionen Euro). Nach Steuern und Minderheiten betrug das
Konzernergebnis im zweiten Quartal 538 Millionen Euro (Q2 2023: 565
Millionen Euro). Im ersten Halbjahr verbesserte sich das Konzernergebnis um
12 % auf 1.285 Millionen Euro (H1 2023: 1.145 Millionen Euro) - der höchste
Wert seit 15 Jahren.
Die harte Kernkapitalquote (CET-1-Quote) lag zum Stichtag 30. Juni bei 14,8
% (30. Juni 2023: 14,4 %, 31. MĂ€rz 2024: 14,9 %) und inkludiert auch die im
Juni abgeschlossene Ăbernahme der Mehrheitsbeteiligung an der Aquila Capital
Investmentgesellschaft. Die Commerzbank verfĂŒgt weiterhin ĂŒber einen sehr
komfortablen Abstand von 442 Basispunkten zur regulatorischen
Mindestanforderung (MDA-Schwelle), die derzeit bei rund 10,3 % liegt. Die
Eigenkapitalrendite (RoTE) lag im zweiten Quartal bei 7,3 % (Q2 2023: 7,9 %)
und im ersten Halbjahr insgesamt bei 8,9 % (H1 2023: 8,1 %). Die Bank ist
auf Kurs, ihr Ziel von mindestens 8 % fĂŒr das Gesamtjahr zu erreichen.
"Wir sind auf einem guten Weg, unsere Ziele fĂŒr 2024 zu erreichen. Die sehr
gute GeschÀftsentwicklung und die komfortable Kernkapitalquote bestÀrken uns
in dem Vorhaben, stetig mehr Kapital an unsere AktionÀrinnen und AktionÀre
zurĂŒckzugeben", sagte CFO Bettina Orlopp. "Deshalb haben wir die erste
Tranche unseres dritten AktienrĂŒckkaufs in Höhe von 600 Millionen Euro bei
der EZB und der Finanzagentur beantragt."
Entwicklung der Segmente: Kreditnachfrage im Firmenkundensegment zieht an
Das Firmenkundensegment setzte seine starke GeschÀftsentwicklung im zweiten
Quartal fort. Die ErtrÀge legten um rund 6 % auf 1.199 Millionen Euro zu (Q2
2023: 1.127 Millionen Euro). Der Erfolg des Segments war erneut in der
Breite verankert: Alle Kundengruppen trugen zu der starken Entwicklung bei.
Nachdem das herausfordernde wirtschaftliche Umfeld die Kreditnachfrage in
den vergangenen Quartalen gedÀmpft hatte, stieg das Kreditvolumen des
Firmenkundensegments im zweiten Quartal auf 99 Milliarden Euro (Q2 2023: 94
Milliarden Euro; Q1 2024: 96 Milliarden Euro). Insbesondere die Nachfrage
nach Investitionskrediten zog wieder an. Der ZinsĂŒberschuss ging aufgrund
des steigenden Einlagen-Betas bei stabilem Volumen wie erwartet leicht
zurĂŒck auf 678 Millionen Euro (Q2 2023: 696 Millionen Euro), wĂ€hrend der
ProvisionsĂŒberschuss um rund 3 % auf 330 Millionen Euro zulegte (Q2 2023:
321 Millionen Euro). Das Risikoergebnis fiel mit minus 121 Millionen Euro
niedriger aus (Q2 2023: minus 169 Millionen Euro). Die Cost-Income-Ratio
verbesserte sich weiter auf 44 % (Q2 2023: 45 %). Das Operative Ergebnis des
Segments legte im zweiten Quartal um rund 22 % auf 551 Millionen Euro zu (Q2
2023: 450 Millionen Euro). Das Halbjahresergebnis zog ebenfalls deutlich an
auf 1.211 Millionen Euro (H1 2023: 992 Millionen Euro).
Das Segment Privat- und Unternehmerkunden in Deutschland erwirtschaftete im
zweiten Quartal ErtrÀge in Höhe von 1.067 Millionen Euro (Q2 2023: 1.050
Millionen Euro). Getragen vom starken EinlagengeschÀft des Segments stieg
das Zinsergebnis leicht auf 581 Millionen Euro (Q2 2023: 571 Millionen
Euro). Das Segment profitierte auch von der Anpassung der Einlagenmodelle
(Replikationsportfolio) zum Ende des vergangenen Jahres. Im Vergleich zum
Vorquartal konnten die ZuflĂŒsse beim Tagesgeld das gestiegene Einlagen-Beta
teilweise ausgleichen. Zusammen mit den auf Konzernebene neutralen
Sondertilgungen bei Baufinanzierungen und dem Zinstageeffekt ging der
ZinsĂŒberschuss jedoch zurĂŒck (Q1 2024: 661 Millionen Euro). Der
ProvisionsĂŒberschuss konnte im zweiten Quartal deutlich zulegen: Er
verbesserte sich um rund 5 % auf 475 Millionen Euro (Q2 2023: 450 Millionen
Euro). Treiber war maĂgeblich das sehr gute WertpapiergeschĂ€ft. Das
Wertpapiervolumen und die Zahl der Transaktionen stiegen. Insgesamt
verbesserte sich das Operative Ergebnis des Segments in Deutschland um 4 %
auf 311 Millionen Euro (Q2 2023: 299 Millionen Euro).
In Deutschland stieg das Wertpapiervolumen unserer Kundinnen und Kunden im
zweiten Quartal um weitere 3 Milliarden Euro auf 233 Milliarden Euro per
Ende Juni (Ende MĂ€rz: 230 Milliarden Euro). Der Netto-Zufluss belief sich
auf 1,1 Milliarden Euro. Das Einlagenvolumen des Segments erhöhte sich auf
174 Milliarden Euro im Quartalsdurchschnitt (Q1 2024: 166 Milliarden Euro).
MaĂgeblich waren die ZuflĂŒsse beim Tagesgeld aufgrund weiterhin attraktiver
Angebote, wÀhrend sich die Umschichtung von Sichteinlagen in zinstragende
Produkte verlangsamte. Das Kreditvolumen lag stabil bei 125 Milliarden Euro
(Q1 2024: 125 Milliarden Euro). Das Bestandsvolumen der Baufinanzierung
blieb mit 96 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorquartal ebenfalls nahezu
stabil (Q1 2024: 95 Milliarden Euro). Das NeugeschÀft im zweiten Quartal
fiel um 23 % höher aus als vor einem Jahr. Von einem niedrigen Niveau
kommend, lag das Wachstum der Commerzbank im BaufinanzierungsgeschĂ€ft ĂŒber
dem Marktdurchschnitt.
Die polnische Tochter mBank setzte ihre sehr gute Entwicklung fort. Die
ErtrÀge stiegen im zweiten Quartal um mehr als 80 % auf 413 Millionen Euro
(Q2 2023: 226 Millionen Euro). Trotz weiterer Belastungen durch die Vorsorge
fĂŒr Rechtsrisiken bei FremdwĂ€hrungskrediten und die sogenannten Credit
Holidays in Höhe von insgesamt 300 Millionen Euro steuerte die mBank 147
Millionen Euro (Q2 2023: minus 14 Millionen Euro) zum Operativen Ergebnis
bei. Sowohl der Zins- als auch der ProvisionsĂŒberschuss setzte sein Wachstum
im zweiten Quartal fort: BegĂŒnstigt durch das starke EinlagengeschĂ€ft legte
der ZinsĂŒberschuss auf 596 Millionen Euro zu (Q2 2023: 547 Millionen Euro).
Der ProvisionsĂŒberschuss stieg getragen vom starken KundengeschĂ€ft und durch
WĂ€hrungseffekte um rund 9 % auf 87 Millionen Euro (Q2 2023: 80 Millionen
Euro). Ohne die Sonderbelastungen wÀre das Operative Ergebnis im zweiten
Quartal auf einen neuen Rekordwert von 447 Millionen Euro gestiegen (Q2
2023: 335 Millionen Euro).
Ausblick: Ziele fĂŒr 2024 bestĂ€tigt
Nach dem starken ersten Halbjahr bekrĂ€ftigt die Commerzbank ihre Ziele fĂŒr
das Gesamtjahr 2024: Sie strebt weiterhin ein Konzernergebnis ĂŒber dem
Vorjahr an, wobei der Ausblick von der Entwicklung der Belastungen in
Russland und bei den FremdwÀhrungskrediten der mBank abhÀngt. Beim
ZinsĂŒberschuss geht die Bank weiterhin von rund 8,1 Milliarden Euro mit
AufwĂ€rtspotenzial fĂŒr das Gesamtjahr aus. FĂŒr den ProvisionsĂŒberschuss liegt
das Ziel weiterhin bei 4 % Wachstum. Die Commerzbank strebt fĂŒr das laufende
Jahr unverÀndert eine Cost-Income-Ratio von rund 60 % an. Das Risikoergebnis
sieht sie weiterhin bei niedriger als minus 800 Millionen Euro im Gesamtjahr
unter Verwendung von TLA. Die CET-1-Quote wird ĂŒber der Marke von 14 %
liegen.
GemÀà ihrer KapitalrĂŒckgaberichtlinie plant die Commerzbank fĂŒr das laufende
GeschÀftsjahr mindestens 70 % des Gewinns an ihre AktionÀrinnen und
AktionĂ€re zurĂŒckzugeben, jedoch nicht mehr als das Konzernergebnis nach
Abzug der AT-1-Kuponzahlungen. Dabei setzt die Bank weiter auf eine
Kombination aus Dividendenzahlungen und AktienrĂŒckkĂ€ufen. Vom nĂ€chsten
AktienrĂŒckkauf hat die Bank auf Basis des Halbjahresergebnisses eine erste
Tranche ĂŒber 600 Millionen Euro bei der EZB und der Finanzagentur beantragt.
Den Antrag fĂŒr eine zweite Tranche plant die Bank auf Basis der Ergebnisse
des dritten Quartals zu stellen.
Ăbersicht ĂŒber wesentliche Finanzkennzahlen
in Mio. Euro Q2 Q2 Q2 24 vs. Q1 H1 H1 H1 24 vs.
2024 2023 Q2 23 (in 2024 2024 2023 H1 23 (in
%) %)
ZinsĂŒber- 2.078 2.130 - 2,4 2.126 4.204 4.076 + 3,1
schuss
ProvisionsĂŒ- 879 841 + 4,5 920 1.799 1.756 + 2,4
berschuss
Fair-Va- - 4 - 17 + 75,8 - 53 - 58 - 90 + 35,8
lue-Ergeb-
nis1
Sonstige - 284 - 324 + 12,2 - 246 - 530 - 446 - 18,9
ErtrÀge
ErtrÀge 2.668 2.629 + 1,5 2.747 5.415 5.297 + 2,2
ErtrÀge ohne 2.815 2.621 + 7,4 2.719 5.534 5.276 + 4,9
Sondereffek-
te
Risikoergeb- - 199 - 208 - 4,4 - 76 - 274 - 276 - 0,7
nis
Verwaltungs- 1.524 1.481 + 2,9 1.496 3.021 2.945 + 2,6
aufwendungen
Pflichtbei- 75 52 + 43,3 91 166 312 - 46,8
trÀge
Operatives 870 888 - 2,0 1.084 1.954 1.764 + 10,8
Ergebnis
Restrukturie- 1 4 - 65,3 1 2 8 - 76,6
rungs-aufwen-
dungen
Ergebnis vor 869 885 - 1,8 1.083 1.953 1.756 + 11,2
Steuern
Steuern 289 338 - 14,7 322 611 617 - 1,1
Minderheiten 42 - 19 14 57 - 6
Konzernergeb- 538 565 - 4,8 747 1.285 1.145 + 12,2
nis2
Cost-Inco- 57,1 56,3 54,5 55,8 55,6
me-Ratio im
operativen
GeschÀft
exkl.
Pflichtbei-
trÀge (%)
Cost-Inco- 59,9 58,3 57,8 58,8 61,5
me-Ratio im
operativen
GeschÀft
inkl.
Pflichtbei-
trÀgen (%)
Operativer 11,3 11,8 14,1 12,7 11,8
RoTE (%)
Netto-RoTE 7,3 7,9 10,5 8,9 8,1
(%)3
Netto-RoE 7,1 7,6 10,1 8,6 7,8
(%)
CET-1-Quote 14,8 14,4 14,9 14,8 14,4
(%)3
Leverage 4,5 4,9 4,6 4,5 4,9
Ratio
Bilanzsumme 560 502 552 560 502
(Mrd. Euro)
1 Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen
Vermögenswerten und Verbindlichkeiten.
2 Den Commerzbank-AktionÀrinnen und -AktionÀren und den Investoren in
zusÀtzliche Eigenkapitalbestandteile zurechenbares Konzernergebnis.
3 2023 nach Abzug von Abgrenzung fĂŒr AusschĂŒttungen und potenziellen
(komplett diskretionÀren) AT-1-Kupons - 2024 ohne Ansatz des
Konzernergebnisses.
Journalistinnen und Journalisten können sich in die Telefonkonferenz zu den
GeschÀftszahlen des zweiten Quartals, die heute um 10.30 Uhr MESZ beginnt,
unter der Telefonnummer +49 30 233225775 einwÀhlen. Ab 9.00 Uhr MESZ können
Sie zudem die Telefonkonferenz fĂŒr Analystinnen und Analysten in englischer
Sprache unter https://www.webcast-eqs.com/registration/commerzbank-2024-q2
verfolgen. Die Unterlagen zum Quartalsergebnis sowie die Aufzeichnung der
Telefonkonferenz fĂŒr Analystinnen und Analysten können unter
https://investor-relations.commerzbank.com/de/quartalsergebnisse/ abgerufen
werden.
Pressekontakt
Kathrin Jones +49 69 9353-45687
Svea Junge +49 69 9353-45691
Kontakt fĂŒr Investoren
Jutta Madjlessi +49 69 9353-47707
Michael Klein +49 69 9353-47703
Ăber die Commerzbank
Die Commerzbank ist die fĂŒhrende Bank fĂŒr den Mittelstand und starke
Partnerin von rund 25.500 FirmenkundenverbĂŒnden sowie knapp 11 Millionen
Privat- und Unternehmerkundinnen und -kunden in Deutschland. In zwei
GeschÀftsbereichen - Privat- und Unternehmerkunden sowie Firmenkunden -
bietet die Bank ein umfassendes Portfolio an Finanzdienstleistungen. Die
Commerzbank wickelt rund 30 % des deutschen AuĂenhandels ab und ist im
FirmenkundengeschÀft international in mehr als 40 LÀndern vertreten. Die
Bank konzentriert sich auf den deutschen Mittelstand, GroĂunternehmen sowie
institutionelle Kunden. Im internationalen GeschÀft begleitet die
Commerzbank Kunden mit einem GeschĂ€ftsbezug zu Deutschland, Ăsterreich oder
der Schweiz und Unternehmen aus ausgewÀhlten Zukunftsbranchen. Im Segment
Privat- und Unternehmerkunden steht die Bank mit den Marken Commerzbank und
comdirect an der Seite ihrer Kundinnen und Kunden: online und mobil, im
Beratungscenter und persönlich vor Ort. Die polnische Tochtergesellschaft
mBank S.A. ist eine innovative Digitalbank und betreut rund 5,7 Millionen
Privat- und Firmenkunden ĂŒberwiegend in Polen sowie in der Tschechischen
Republik und der Slowakei.
Disclaimer
Diese Mitteilung enthÀlt in die Zukunft gerichtete Aussagen. Dabei handelt
es sich um Aussagen, die keine Tatsachen der Vergangenheit beschreiben.
Solche Aussagen in dieser Mitteilung betreffen unter anderem die erwartete
zukĂŒnftige GeschĂ€ftsentwicklung der Commerzbank, erwartete Effizienzgewinne
und Synergien, erwartete Wachstumsperspektiven und sonstige Chancen fĂŒr eine
Wertsteigerung der Commerzbank sowie die erwarteten zukĂŒnftigen finanziellen
Ergebnisse, Restrukturierungsaufwendungen und sonstige Finanzentwicklungen
und -angaben. Diese in die Zukunft gerichteten Aussagen basieren auf
aktuellen Planungen, Erwartungen, SchÀtzungen und Prognosen des Vorstands.
Sie sind von einer Reihe von Annahmen abhÀngig und unterliegen bekannten und
unbekannten Risiken, Unsicherheiten und anderen Faktoren, die dazu fĂŒhren
können, dass die tatsÀchlichen Ergebnisse oder Entwicklungen wesentlich von
jenen abweichen, die durch diese in die Zukunft gerichteten Aussagen
ausgedrĂŒckt oder impliziert werden. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung
der FinanzmÀrkte in Deutschland, Europa, den USA und in anderen Regionen, in
denen die Commerzbank einen erheblichen Teil ihrer ErtrÀge erzielt und einen
erheblichen Teil ihrer Vermögenswerte hÀlt, die Preisentwicklung von
Vermögenswerten und Entwicklung von MarktvolatilitÀten, insbesondere
aufgrund der andauernden europÀischen Schuldenkrise, der mögliche Ausfall
von Kreditnehmern oder Kontrahenten von HandelsgeschÀften, die Umsetzung
ihrer strategischen Initiativen zur Verbesserung des GeschÀftsmodells, die
VerlÀsslichkeit ihrer GrundsÀtze, Verfahren und Methoden zum
Risikomanagement, Risiken aufgrund regulatorischer Ănderungen sowie andere
Risiken. In die Zukunft gerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag,
an dem sie gemacht werden. Die Commerzbank ist nicht verpflichtet, die in
dieser Mitteilung enthaltenen, in die Zukunft gerichteten Aussagen auf den
neuesten Stand zu bringen oder abzuÀndern, um Ereignisse oder UmstÀnde zu
reflektieren, die nach dem Datum dieser Mitteilung eintreten.
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1962345 07.08.2024 CET/CEST

