Corsair, SSD-Toolbox

Corsair modernisiert SSD-Toolbox mit neuer Version 2.0

26.01.2026 - 05:52:12

Corsair veröffentlicht eine komplett überarbeitete Verwaltungssoftware für SSDs mit zeitgemäßer Oberfläche und vereinfachter Bedienung, um im Wettbewerb aufzuholen.

Corsair veröffentlicht eine komplett überarbeitete Version seiner Verwaltungssoftware für SSDs – mit modernem Design und optimierten Funktionen. Die als Vorschau verfügbare SSD Toolbox 2.0 ersetzt die in die Jahre gekommene Benutzeroberfläche durch ein zeitgemäßes Layout und vereinfacht die Bedienung für Windows-Nutzer. Diese lange erwartete Aktualisierung bündelt wichtige Laufwerks-Tools wie Gesundheitsüberwachung, Firmware-Updates und Datenlöschung in einem intuitiveren Paket.

Frisches Design für bessere Übersicht

Der auffälligste Wandel betrifft das Erscheinungsbild. Die neue Oberfläche präsentiert sich deutlich aufgeräumter und orientiert sich am Look moderner Betriebssysteme wie Windows 11. Informationen sind nun logischer strukturiert, was sowohl Einsteigern den Einstieg erleichtert als auch erfahrenen Nutzern schnellen Zugriff auf Echtzeit-Daten bietet. Der klobige Eindruck der Vorgängerversion gehört damit der Vergangenheit an.

Überarbeitete Funktionen: Fokus auf Wesentliches

Neben dem optischen Update hat Corsair auch den Funktionsumfang angepasst. Eine wesentliche Änderung: Die manuelle Over-Provisioning-Funktion wurde entfernt. Stattdessen rückt ein vereinfachtes TRIM-Menü in den Vordergrund. Hier können Nutzer den für die SSD-Performance wichtigen Befehl verwalten und planen, der eigentlich schon im Windows-Betriebssystem integriert ist.

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Die Kernfunktionen zur Laufwerksverwaltung bleiben jedoch erhalten. Dazu zählen:
* Partitionsklon für den einfachen Umzug auf ein neues Laufwerk
* Detaillierte S.M.A.R.T.-Daten-Auswertung mit Export-Option
* Sicheres Löschen sensibler Daten
* Firmware-Updates für Corsair-SSDs

Kompatibilität und Systemvoraussetzungen

Die schlanke Software läuft auf 64-Bit-Versionen von Windows 10 (ab Build 21H2) und Windows 11. Sie unterstützt sowohl NVMe- als auch SATA-SSDs von Corsair auf Intel- und AMD-Systemen. Die volle Funktionalität ist bei direkter Anbindung über PCIe oder SATA (AHCI-Modus) gegeben. Bei SSDs in externen USB-Gehäusen können einige Features eingeschränkt sein. Corsair empfiehlt für optimale NVMe-Performance, den PCIe-Durchsatz im BIOS korrekt einzustellen.

Strategische Aufholjagd im Software-Markt

Das Update ist ein wichtiger Schritt für Corsair im hart umkämpften SSD-Markt. Konkurrenten wie Samsung (Magician Software) oder Western Digital setzen seit langem auf ausgereifte Verwaltungs-Tools. Mit der Toolbox 2.0 zieht Corsair nach und richtet sich mit der vereinfachten Bedienung möglicherweise stärker an eine breite Nutzerschicht. Die Entscheidung, Experten-Funktionen wie manuelles Over-Provisioning zu streichen, unterstreicht diesen Kurs hin zu mehr Benutzerfreundlichkeit.

Der „Preview“-Status deutet darauf hin, dass Corsair noch Feedback sammelt, bevor die finale, stabile Version erscheint. Aktuell sind noch kleinere Fehler wie Tippfehler in der deutschen Lokalisierung bekannt. Für Besitzer von Corsair-SSDs signalisiert das Update jedoch ein klares Bekenntnis zum gesamten Produktlebenszyklus – mit besserer Software-Unterützung auch lange nach dem Kauf.

@ boerse-global.de