Ergebnisse, Produktion/Absatz

Daimler-Truck-Chefin: US-Zölle nicht das grĂ¶ĂŸte Problem - Bestellungen im Fokus

16.07.2025 - 10:27:55 | dpa.de

Daimler-Truck-Chefin Karin Radström hĂ€lt Zölle nicht fĂŒr das grĂ¶ĂŸte Problem fĂŒr das GeschĂ€ft des Nutzfahrzeugherstellers in den USA.

"Weil wir zu einem großen Teil hier produzieren", sagte Radström dem "Handelsblatt". Daimler Truck DE000DTR0CK8 sei der grĂ¶ĂŸte Truck-Produzent Nordamerikas, mit sieben Werken in den USA.

NatĂŒrlich trĂ€fen Daimler Truck höhere Preise fĂŒr Stahl, Aluminium und Kupfer. "Aber die treffen die Konkurrenz auch", sagte Radström. Vor allem belaste den Dax DE0008469008-Konzern die steigende Unsicherheit. "Wenn es unklar ist, wie es fĂŒr die Wirtschaft weitergeht, halten sich unsere Kunden mit Bestellungen zurĂŒck." Um seine Jahresziele zu erreichen, benötige Daimler Truck einen Anstieg der AuftragseingĂ€nge. "Die nĂ€chsten Wochen werden extrem wichtig", sagte Radström.

In den USA fĂŒhrt der Konzern unter anderem die Marken Freightliner und Western Star. Wegen der Unsicherheit auf ihrem profitabelsten Markt Nordamerika mussten die Schwaben zuletzt ihren Jahresausblick senken. Daimler Truck geht dort von weniger Lkw-VerkĂ€ufen aus und damit auch insgesamt von weniger Umsatz und Gewinn.

Sparprogramm angekĂŒndigt

Insgesamt will Daimler Truck wettbewerbsfĂ€higer werden und hatte kĂŒrzlich angekĂŒndigt, bis 2030 etwa 5.000 Stellen in Deutschland zu streichen. Betroffen ist die zuletzt schwĂ€chelnde Marke Mercedes-Benz Trucks, die vor allem in Europa und Lateinamerika vertreten ist.

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