Sondervermögen: Ministerium widerspricht Forscher-Bilanzen
17.03.2026 - 14:51:38 | dpa.de"Der in den Studien erhobene Vorwurf ist falsch", erklÀrte eine Sprecherin in Berlin. TatsÀchlich seien mit dem Geld wie vorgeschrieben zusÀtzliche Investitionen in die Modernisierung des Landes getÀtigt worden, die die Investitionen aus dem Kernhaushalt ergÀnzten.
Die im Deutschen Bundestag vereinbarte Investitionsquote von zehn Prozent im Kernhaushalt sei in der Finanzplanung fĂŒr 2025 eingehalten worden - und sie werde auch im Haushalt 2026 und der Planung bis 2029 eingehalten, erklĂ€rte die Sprecherin. Die Studienautoren hĂ€tten zudem einen nicht ausfinanzierten Haushaltsentwurf der zerbrochenen Ampel-Regierung zum Vergleich herangezogen. Das habe das Ergebnis verfĂ€lscht.
Insgesamt habe man die Investitionsausgaben durch den Sondertopf von 2024 auf 2025 um 17 Prozent steigern können. Von insgesamt rund 87 Milliarden Euro Investitionen seien 24 Milliarden auf den Sondertopf entfallen. FĂŒr das laufende Jahr plane der Bund eine weitere Steigerung der Investitionen auf rund 120 Milliarden, wobei 58 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen kĂ€men.
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