ROUNDUP, LuxusschwÀche

LuxusschwÀche in China macht L'Oréal weiter zu schaffen - Aktie fÀllt

13.02.2026 - 10:41:33

Das Wachstum des französischen Kosmetikkonzerns L'Oreal FR0000120321 ist im vierten Quartal schwÀcher ausgefallen als erwartet.

Auf vergleichbarer Basis kletterten die Erlöse im Jahresvergleich um sechs Prozent auf 11,25 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss in Paris mitteilte. Fachleute hatten im Schnitt mit etwa 6,5 Prozent gerechnet. Vor allem das GeschÀft in China blieb schwierig und entsprechend schwÀchelte das LuxusgeschÀft. Die Aktie fiel zum Wochenausklang deutlich.

Die Lage in Asien bleibe schwierig, teilte L'Oreal mit. Dies spĂŒrt der Konzern insbesondere in seiner Luxussparte mit Marken wie LancĂŽme und Yves Saint Laurent. Die Ergebnisse in dem Segment verbesserten sich zwar in der zweiten JahreshĂ€lfte, wurden jedoch weiterhin gebremst durch einen anhaltenden RĂŒckgang im Reiseeinzelhandel in Asien. Der Umsatz der Sparte stieg um 4,5 Prozent und lag damit unter den Erwartungen.

Anleger waren enttĂ€uscht, sie ließen die L'Oreal-Aktie am Freitagvormittag um fast 6 Prozent fallen. Die Zahlen seien durchwachsen ausgefallen, wobei vorwiegend das Wachstum enttĂ€uscht habe, kommentierten die Analysten von Bernstein.

Die Experten von der kanadischen Bank RBC merkten an, verfehlte Erwartungen an das Umsatzwachstum im vierten Quartal seien nicht hilfreich, wenn man die vorsichtigen Aussagen der Konkurrenz und die hohen Erwartungen vor den Zahlen berĂŒcksichtige. So hatten etwa auch EstĂ©e Lauder US5184391044 und Coty US2220702037 mit ihren Ergebnissen nicht ĂŒberzeugen können, ebenso wie die ParfĂŒm- und Kosmetiksparte von Hermes FR0000052292.

Im Gesamtjahr stieg der Umsatz von L'Oreal um nominal 1,3 Prozent auf knapp 44,1 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis verbesserte sich um 2,4 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro. Die entsprechende Marge weitete sich von 20,0 auf 20,2 Prozent aus. Unter dem Strich machten die Franzosen mit 6,13 Milliarden Euro 4,4 Prozent weniger Gewinn. Die Dividende aber soll um 20 Cent auf 7,20 Euro je Aktie steigen.

@ dpa.de

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