Datenschutztag: KI verschärft Gefahren für Smartphones
27.01.2026 - 23:52:12Sicherheitsexperten warnen vor neuen Bedrohungen für Smartphones. Anlässlich des Europäischen Datenschutztages am 28. Januar weisen sie auf eine durch künstliche Intelligenz verfeinerte Angriffslage hin. Gleichzeitig betonen sie: Nutzer sind nicht machtlos.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und Verbraucherzentralen sehen mobile Geräte als verletzlichsten Teil des digitalen Alltags. Neue, mit KI erstellte Malware und immer überzeugendere Betrugsmaschen erfordern erhöhte Wachsamkeit. Der Europäische Datenschutztag soll genau für diese Risiken sensibilisieren.
KI macht Phishing-Angriffe fast perfekt
Die größten Gefahren lauern in Apps und Nachrichten. Viele Anwendungen fordern unnötige Zugriffsrechte auf Standort, Kontakte oder Mikrofon. Experten raten, diese Berechtigungen regelmäßig zu prüfen und zu widerrufen.
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Noch tückischer sind Phishing-Angriffe. KI erstellt heute täuschend echte E-Mails und SMS, um Bank- oder Bezahldaten abzugreifen. Diese Nachrichten sind oft personalisiert und schwer von echten zu unterscheiden. Sie erzeugen Handlungsdruck durch kurze Fristen. Auch öffentliche, unverschlüsselte WLAN-Netze bleiben ein Risiko für den Datenverkehr.
Der digitale Basisschutz: Sechs einfache Maßnahmen
Das BSI empfiehlt einen mehrstufigen Ansatz für den Smartphone-Schutz. Der wichtigste Punkt: Updates. Regelmäßige Installationen von Betriebssystem und Apps schließen kritische Sicherheitslücken.
Weitere essentielle Schritte umfassen:
* Starke Gerätesperre: PIN, Passwort oder biometrische Merkmale als erste Verteidigungslinie.
* Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA): Immer aktivieren, wo möglich. Sie fügt dem Passwort eine zweite Sicherheitsebene hinzu.
* Vorsicht bei Apps: Installationen nur aus offiziellen Stores wie Google Play oder Apple App Store.
* Sichere Messenger: Dienste mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bevorzugen. Tests der Stiftung Warentest lobten hier Signal.
* Regelmäßige Backups: Schützen vor Datenverlust durch Defekt oder Ransomware.
Warum Smartphones im Fokus der Kriminellen stehen
Die fortschreitende Digitalisierung macht Handys zum lukrativen Ziel. Die gesammelten Daten – von Bewegungsprofilen bis zu Finanzinformationen – sind bares Geld wert. Diese Entwicklung zeigt sich auch abseits des Handys: Moderne, vernetzte Fahrzeuge zeichnen eine Vielzahl von Daten auf und übermitteln sie.
Die EU versucht, mit schärferen Gesetzen wie der DSGVO gegenzusteuern. Sie räumt Nutzern Rechte auf Auskunft oder Löschung ein. Doch Gesetze allein schützen nicht vor einem unachtsamen Klick. Die Eigenverantwortung bleibt entscheidend.
Ein Wettlauf, der nie endet
Experten erwarten einen fortgesetzten technologischen Wettlauf. Hersteller verbessern ständig ihre Schutzmechanismen, Angreifer verfeinern parallel ihre Methoden. KI wird beide Seiten vorantreiben.
Die Weiterentwicklung der Mobilfunknetze zu 5G-Advanced wird Datenmengen und Vernetzung weiter erhöhen. Für Verbraucher heißt das: Datensicherheit ist keine einmalige Einstellungssache, sondern eine dauerhafte Aufgabe. Initiativen wie der Datenschutztag gewinnen daher an Bedeutung, um das Bewusstsein für die digitalen Herausforderungen von morgen zu schärfen.
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