Aktien Frankfurt Ausblick: Angespannte Ruhe vor US-Fristablauf im Iran-Krieg
07.04.2026 - 08:21:33 | dpa.deDer X-Dax DE000A0C4CA0 signalisierte fĂŒr den deutschen Leitindex zuletzt ein Minus von 0,1 Prozent auf 23.140 Punkte.
Der Iran-Krieg geht inzwischen in die sechste Woche und sorgt fĂŒr stark gestiegene Ălpreise und im Gegenzug fĂŒr deutliche Verluste an den AktienmĂ€rkten. Seit dem letzten Handelstag in Deutschland am GrĂŒndonnerstag hat sich die Ăl-Referenzsorte Brent mit Auslieferung im Juni um zwei Prozent auf etwas mehr als 111 US-Dollar verteuert. Seit Kriegsbeginn zog der Ălpreis um etwas mehr als die HĂ€lfte an. Die Ălpreise sind derzeit der wichtigste Gradmesser fĂŒr die Inflations- und Konjunktursorgen am Markt.
Im Fokus steht das Ultimatum des US-PrĂ€sidenten Donald Trump an Teheran. Vor seinem Ablauf am Mittwoch um 2.00 Uhr zeichnet sich keine Einigung ab. Trump bekrĂ€ftigte seine Warnung vor einer "völligen Zerstörung" aller iranischen Kraftwerke und BrĂŒcken, falls Teheran nicht die StraĂe von Hormus öffnet.
Die Meerenge ist einer der global wichtigsten Transportwege - nicht nur fĂŒr Ăl und FlĂŒssiggas. Ein Sprecher der iranischen MilitĂ€rfĂŒhrung reagierte mit Spott auf Trumps Drohung.
Vor diesem Hintergrund dĂŒrften RĂŒstungswerte im Fokus bleiben. So notierten Rheinmetall DE0007030009 im vorbörslichen Handel auf der Plattform Tradegate knapp ein Prozent ĂŒber dem Xetra-Schluss vom Donnerstag.
Die bei der Lufthansa DE0008232125 fĂŒr die Bereiche Technik, IT und Innovation zustĂ€ndige VorstĂ€ndin Grazia Vittadini warnte in einem Interview mit der Welt am Sonntag vor VersorgungsengpĂ€ssen bei Flugtreibstoff. Einem HĂ€ndler zufolge sollte das zwar nicht ĂŒberraschen, könnte aber dennoch weiter auf die Stimmung drĂŒcken. Die Papiere notierten auf Tradegate rund ein halbes Prozent im Minus.
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