Dax, Inflationsdaten

Dax startet vor Inflationsdaten mit neuem Rekordhoch

31.01.2025 - 09:35:46 | dts-nachrichtenagentur.de

Der Dax ist am Freitag ohne klare Richtung in den Handelstag gestartet.

Anzeigetafel in der Frankfurter Börse - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Nach einem neuen Allzeithoch von 21.775 Punkten zur Handelseröffnung fiel der Leitindex bis 9:30 Uhr auf rund 21.733 Punkte. Dieser Wert liegt nur wenige Punkte ĂŒber dem Schlussniveau vom Vortag.

An der Spitze er Kursliste rangierten die Papiere von Deutscher Post und Infineon, wĂ€hrend die Sartorius-Aktien zunĂ€chst das Schlusslicht bildeten. "Es sieht so aus, als wolle der Dax die gesamte Jahresperformance in einem Monat auf den Tisch legen", kommentierte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst CMC Markets. "Sollte der Index unser Jahresziel von 22.100 Punkten erreichen, hĂ€tte er seit Mitte November um 18 Prozent oder 3.400 Punkte zugelegt." Spannung erwartet der Analyst fĂŒr Februar. "Oft kippt die Stimmung schlagartig, nur weil ein neuer Monat beginnt." Am Nachmittag sollen Anleger mit den PCE-Zahlen aus den USA zudem Daten erhalten, "die es in sich haben", so Stanzl. "Die US-Notenbank hat in dieser Woche deutlich gemacht, dass sie Geldpolitik vor allem mit Blick in den RĂŒckspiegel betreibt. Es interessiert sie wenig, dass die Kernrate des Verbraucherpreisindex im Januar etwas stĂ€rker als erwartet gesunken ist. Vielmehr interessiert sie, dass die Inflation im vierten Quartal nicht wie gewĂŒnscht zurĂŒckgegangen ist." Auch auf die Handelspolitik von Donald Trump habe Jerome Powell noch nicht reagiert. "Schon am Samstag könnten Strafzölle von 25 Prozent gegen Mexiko und Kanada verhĂ€ngt werden, und wenn es ganz schlecht lĂ€uft, sind auch die wichtigen Ölimporte betroffen. Dies dĂŒrfte sich auch in den Inflationsdaten fĂŒr Februar und MĂ€rz niederschlagen", so Stanzl. "Noch ist es nur die Spekulation einer kleinen Gruppe an der Börse, aber wenn die Inflation wieder anzieht, könnte es schnell zu einem Thema fĂŒr die MĂ€rkte werden: NĂ€mlich, dass die Fed die Leitzinsen wieder anheben muss." Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung war am Freitagmorgen unterdessen etwas stĂ€rker: Ein Euro kostete 1,0405 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,9611 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg hingegen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 77,05 US-Dollar, das waren 18 Cent oder 0,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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