Börsenbericht, Livemeldung

Dax kaum verÀndert - starker Ottobock-Börsengang mit Fragezeichen

10.10.2025 - 09:31:59 | dts-nachrichtenagentur.de

Der Dax ist am Freitagmorgen kaum verÀndert in den Handelstag gestartet.

Frankfurter Börse - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Frankfurter Börse - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.645 Punkten berechnet, 0,1 Prozent ĂŒber dem Schlussniveau vom Vortag. "Der Dax scheitert im ersten Anlauf, sein neues Rekordhoch zu verteidigen", sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. "Was nicht ist, kann aber noch werden. Der wieder schwĂ€chere Euro gibt dem exportabhĂ€ngigen Teil des Index jetzt RĂŒckenwind. Außerdem fĂ€llt der Ölpreis. Der Durchbruch in den Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas und die Aussicht auf Frieden in der Region fĂŒhren zu einem Abbau einer RisikoprĂ€mie. Die Talfahrt im Ölpreis könnte sich beschleunigen, wenn er die 60-Dollar-Marke als UnterstĂŒtzung bricht." "Der Goldpreis rutscht wieder unter 4.000 Dollar. Der starke Dollar belastet die Goldnotierungen kurzfristig."

Insgesamt bleibe der AufwĂ€rtstrend aber intakt. "Dennoch könnte die Korrektur zunĂ€chst noch weiterlaufen." Der Goldpreis sei in zu kurzer Zeit zu schnell gestiegen. "Der Börsengang von Ottobock hĂ€tte an keinem besseren Tag kommen können. Die Erstnotiz bei 72 Euro ist stattlich. FĂ€llt der Kurs in den kommenden Tagen aber weiter, könnte die gute Stimmung schnell drehen. Beim Ottobock-Börsengang wird wie bei Douglas, dem letzten großen Börsengang in Deutschland im MĂ€rz 2024, der Erlös aus dem Börsengang zur Schuldentilgung verwendet. In beiden FĂ€llen wird nicht hauptsĂ€chlich in die Unternehmensentwicklung investiert. Der Ottobock-Börsengang ist zwar auf dem Kurszettel positiv, birgt aber trotzdem viele Fragezeichen", sagte Stanzl. Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung war am Freitagmorgen etwas stĂ€rker: Ein Euro kostete 1,1569 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,8644 Euro zu haben. Der Goldpreis zeigte sich schwĂ€cher, am Morgen wurden fĂŒr eine Feinunze 3.964 US-Dollar gezahlt (-0,3 Prozent). Das entspricht einem Preis von 110,15 Euro pro Gramm. Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 64,72 US-Dollar, das waren 50 Cent oder 0,8 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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