Devisen: Euro legt zu - Dollar nach US-Inflationsdaten unter Druck
12.08.2025 - 16:41:30 | dpa.deDie europÀische GemeinschaftswÀhrung kostete am Nachmittag 1,1652 US-Dollar. Vor der Veröffentlichung der Inflationsdaten hatte sie noch bei 1,1600 Dollar notiert. Die EuropÀische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1606 (Montag: 1,1622) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8616 (0,8604) Euro.
In den USA hat sich die Inflationsrate im Juli nicht verĂ€ndert und verharrte bei 2,7 Prozent. Ăkonomen hatten im Schnitt einen Anstieg auf 2,8 Prozent erwartet. "Der Zolleffekt ist bisher also relativ moderat", schreiben die Volkswirte der Commerzbank. "Viele Unternehmen nehmen die Zölle offensichtlich bisher auf die eigene Kappe." Die Experten halten dies jedoch nur fĂŒr eine vorĂŒbergehende Erscheinung.
Die FinanzmĂ€rkte sehen sich in der Erwartung bestĂ€rkt, dass die US-Notenbank Fed bald die Leitzinsen senken dĂŒrfte. Dies belastete den Dollar. In der Eurozone sind zunĂ€chst hingegen keine weitere Leitzinssenkungen zu erwarten. "Die Leitzinsen sind aktuell auf einem sehr guten Niveau', sagte BundesbankprĂ€sident Joachim Nagel am Freitag in Frankfurt. "Von hier aus können wir schauen, wie sich die Wirtschaft weiterentwickelt."
Zu anderen wichtigen WĂ€hrungen legte die EZB die Referenzkurse fĂŒr einen Euro auf 0,86210 (0,86560) britische Pfund, 172,30 (171,86) japanische Yen und 0,9418 (0,9430) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold kostete am Nachmittag in London 3.337 Dollar. Das waren 5 Dollar weniger als am Vortag.
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