Devisen, Euro

Devisen: Euro weiter unter Druck - Britisches Pfund schwach nach Jobdaten

17.02.2026 - 09:48:37 | dpa.de

Der Euro EU0009652759 hat am Dienstag zum US-Dollar etwas weiter nachgegeben.

Die GemeinschaftswÀhrung notierte am Vormittag bei 1,1837 Dollar; zwischenzeitlich hatte sie bei 1,1829 Dollar den tiefsten Stand seit gut einer Woche erreicht. Die EuropÀische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuletzt am Montag auf 1,1855 (Freitag: 1,1862) Dollar festgesetzt.

Das markttechnische Bild fĂŒr den Euro habe sich zwar inzwischen eingetrĂŒbt, schrieben die Experten der Landesbank Hessen-ThĂŒringen (Helaba). Allerdings könnte die GemeinschaftswĂ€hrung am spĂ€ten Vormittag positiv auf die Umfrageergebnisse des Zentrums fĂŒr EuropĂ€ische Wirtschaftsforschung (ZEW) reagieren. "Die vom ZEW befragten Finanzanalysten und Vermögensmanager dĂŒrften die zuletzt starken Zahlen der deutschen IndustrieauftrĂ€ge noch im Hinterkopf gehabt haben." Sollte sich eine Verbesserung beim ZEW-Erwartungssaldo einstellen, könnte das höchste Niveau seit dem FrĂŒhjahr 2021 erreicht werden.

Das britische Pfund geriet nach Daten zum Arbeitsmarkt und zum Lohnwachstum unter Druck. Letzteres schwĂ€chte sich ĂŒberraschend deutlich ab. Zudem stieg die Arbeitslosenquote ĂŒberraschend etwas. Damit steigt aus Sicht von Finanzmarktakteuren die Wahrscheinlichkeit, dass die Bank of England den Leitzins in diesem Jahr zweimal senkt, um die Wirtschaft anzukurbeln.

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