Devisen: Euro legt zu - Hoffnung im Zollstreit mit China
24.06.2024 - 16:30:05 | dpa.deAm Nachmittag kostete die GemeinschaftswÀhrung 1,0741 US-Dollar. Am Morgen hatte der Kurs noch unter 1,07 Dollar gelegen. Die EuropÀische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0730 (Freitag: 1,0688) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9319 (0,9356) Euro.
Die Hoffnung auf eine Lösung im Zollstreit zwischen der EuropĂ€ischen Union (EU) und China hat die Zuversicht an den FinanzmĂ€rkten gestĂŒtzt. China und die EU wollen im Streit um E-Auto-Zölle miteinander verhandeln. Der Euro profitierte von der Entwicklung, wĂ€hrend der Dollar unter Druck geriet.
Schwache Daten aus der deutschen Wirtschaft stĂŒtzten die Kurse nur kurzzeitig. Das Ifo-GeschĂ€ftsklima hat sich im Juni unerwartet eingetrĂŒbt. Zuvor hatten sich bereits die Einkaufsmanagerindizes verschlechtert.
"Die deutsche Wirtschaft verliert den Anschluss an die Weltwirtschaft", kommentierte Dekabank-Chefvolkswirt Ulrich Kater. "Die Wirtschaftspolitik setzt den aktuellen Herausforderungen zu wenig entgegen, die Rahmenbedingungen fĂŒr die Produktion in Deutschland mĂŒssen energischer als bisher verbessert werden."
Zu anderen wichtigen WĂ€hrungen legte die EZB die Referenzkurse fĂŒr einen Euro auf 0,84730 (0,84531) britische Pfund, 171,17 (169,82) japanische Yen und 0,9586 (0,9537) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 2329 Dollar gehandelt. Das waren 8 Dollar mehr als am Freitag.
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