Devisen: Euro gerÀt zum Dollar erneut unter Druck - starke US-Daten
22.11.2023 - 20:43:58 | dpa.deZuletzt kostete die GemeinschaftswÀhrung im New Yorker Handel 1,0885 US-Dollar. Die EuropÀische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0911 (Dienstag: 1,0955) Dollar festgesetzt, der Dollar damit 0,9165 (0,9128) Euro gekostet.
Grund fĂŒr die Kursverluste des Euro waren unter anderem ĂŒberraschend starke Daten vom US-Arbeitsmarkt. Die wöchentlichen ErstantrĂ€ge auf Arbeitslosenhilfe waren niedriger als erwartet ausgefallen. Die Daten werden von der US-Notenbank Fed genau beobachtet, da ein robuster Arbeitsmarkt fĂŒr steigende Löhne und so fĂŒr wachsenden Preisdruck sorgt. Zudem sank das Verbrauchervertrauen im November laut Daten der UniversitĂ€t von Michigan nicht so stark, wie zunĂ€chst ermittelt.
Beide Daten deuten somit auf eine robuste Wirtschaftsentwicklung in den Vereinigten Staaten bei weiter hohen Preisen hin, sodass die US-Notenbank ihre Zinsen weiter hochhalten muss, was wiederum den Dollar stĂŒtzt.
Am Donnerstag wird in den USA der Nationalfeiertag Thanksgiving gefeiert. Commerzbank-Expertin Antje Praefcke erwartet daher, dass der Handel "allmĂ€hlich einschlafen" wird. SchlieĂlich stĂŒnden auch keine Aussagen von US-Notenbankern mehr an. Die meisten Anleger in den USA wĂŒrden sich schon am Mittwochabend ins verlĂ€ngerte Wochenende verabschieden, auch wenn der Freitag noch offiziell ein Handelstag ist.
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