Devisen: Euro legt zum US-Dollar zu - EZB-Aussagen stĂŒtzen
10.01.2024 - 21:07:06 | dpa.deDie GemeinschaftswÀhrung kostete im New Yorker Handel 1,0969 US-Dollar. Am Vortag hatte sich der Kurs noch zeitweise der Marke von 1,09 Dollar genÀhert. Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,0946 (Dienstag: 1,0940) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9135 (0,9140) Euro.
Aussagen von EZB-Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel stĂŒtzten den Euro. "Es ist noch zu frĂŒh, um ĂŒber Zinssenkungen zu diskutieren", schrieb sie auf dem Kurznachrichtendienst X (vormals Twitter). Man wolle zunĂ€chst weitere Daten sehen, die einen nachhaltigen RĂŒckgang der Inflation bestĂ€tigten. Zuvor sagte EZB-VizeprĂ€sident Luis de Guindos, dass sich der RĂŒckgang der Inflationsrate in diesem Jahr verlangsamt fortsetzen werde. Damit wurden Spekulationen auf baldige Zinssenkungen gedĂ€mpft. Höhere Zinsen stĂŒtzen tendenziell eine WĂ€hrung.
Konjunkturdaten aus Frankreich lieferten keine gröĂeren Impulse. Die Industrie des Landes hatte im November erstmals seit drei Monaten wieder mehr produziert. Analysten hatten hingegen im Schnitt eine Stagnation erwartet.
Am Nachmittag wurden in den USA keine wichtigen Konjunkturdaten veröffentlicht. Die FinanzmÀrkte warten auf die am Donnerstag anstehenden Inflationsdaten aus den USA. Diese könnten Hinweise auf den Beginn einer geldpolitischen Wende geben. In den USA hat die Teuerung zuletzt deutlich nachgelassen, sodass die Fed eine geldpolitische Lockerung signalisiert hat. Es ist bislang aber unklar, wie schnell und wie deutlich die Leitzinsen in diesem Jahr gesenkt werden.
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