Iran und USA setzen AtomgesprÀche in Genf fort
17.02.2026 - 05:50:03 | dpa.deDelegationen beider Staaten treffen sich nach Angaben aus Teheran in Genf. Es ist die zweite Runde indirekter GesprĂ€che, erneut unter Vermittlung des Golfstaats Oman. Ort der Verhandlungen von Irans AuĂenminister Abbas Araghtschi und des US-Sondergesandten Steve Witkoff ist laut iranischen Medien die omanische Botschaft.
Bei den Verhandlungen geht es unter anderem um Irans umstrittenes Atomprogramm. Die USA wollen verhindern, dass die FĂŒhrung in Teheran Atomwaffen baut. Irans Regierung zeigt sich bereit, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen, fordert im Gegenzug jedoch die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen. Ăber andere Themen, die die USA aufgebracht haben, will die Islamische Republik nicht reden - dazu zĂ€hlen eine AusdĂŒnnung des Raketenarsenals oder ein Ende der UnterstĂŒtzung militanter Gruppen.
Die GesprĂ€che erfolgen vor dem Hintergrund einer militĂ€rischen Drohkulisse der Vereinigten Staaten. Im Januar lieĂ Irans Staatsapparat Massenproteste im eigenen Land brutal niederschlagen. US-PrĂ€sident Donald Trump drohte der iranischen FĂŒhrung daraufhin mit einem militĂ€rischen Eingreifen und lieĂ die MilitĂ€rprĂ€senz rund um den Iran verstĂ€rken.
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