Aufsicht, Irankrieg

Aufsicht: Irankrieg bringt EU-Banken nicht in Gefahr

23.03.2026 - 11:34:59 | dpa.de

Der Krieg in der Golfregion bringt die Banken in der EU nach EinschÀtzung ihrer Aufsicht nicht in die Bredouille.

Die Branche verfĂŒge Stand Ende 2025 ĂŒber eine starke Kapitalausstattung, reichlich LiquiditĂ€t und eine solide QualitĂ€t ihrer Vermögenswerte, schrieb die EuropĂ€ische Bankenaufsicht (EBA) in ihrem jĂŒngsten Risikobericht vom Montag. Die Engagements im Nahen Osten umfassten weniger als ein halbes Prozent ihrer Vermögenswerte, analysierte die Behörde mit Blick auf die GeldhĂ€user aus der EuropĂ€ischen Union (EU) und dem EuropĂ€ischen Wirtschaftsraum (EWR). Eine weitere Eskalation könnte ihrer Ansicht nach jedoch stĂ€rkere Folgen haben.

Dabei verwies die Behörde auf die steigenden Energiepreise, Inflationsdruck, ein schwĂ€cheres Wirtschaftswachstum in der Welt und Störungen der Lieferketten. "Diese Auswirkungen wĂ€ren vor allem in energieintensiven Sektoren wie dem Verkehrs- und dem Baugewerbe sowie in bestimmten Bereichen des verarbeitenden Gewerbes zu spĂŒren", schrieb die EBA weiter.

Ende 2025 waren Banken aus der EU und dem EWR den Angaben zufolge mit insgesamt 132 Milliarden Euro an Krediten und VorschĂŒssen bei GeschĂ€ftspartnern im Nahen Osten engagiert. Davon entfielen 47 Milliarden Euro auf Banken und andere Finanzunternehmen sowie 33 Milliarden auf andere Firmen. Der Löwenanteil der Gesamtsumme entfiel auf die Vereinigten Arabischen Emirate, gefolgt vom Emirat Katar und Saudi-Arabien.

So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis  Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
boerse | 68966664 |