Devisen: Euro gibt merklich nach
23.07.2024 - 17:01:16 | dpa.deDie europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung wurde mit 1,0849 US-Dollar gehandelt. Im frĂŒhen Handel hatte sie noch knapp unter 1,09 Dollar notiert. Die EuropĂ€ische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0860 (Montag: 1,0888) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9208 (0,9184) Euro.
Aus der EuropĂ€ischen Zentralbank (EZB) gab es am Vormittag Signale fĂŒr eine Leitzinssenkung im September. Dann wĂŒrden mehr Wirtschaftsdaten zur VerfĂŒgung stehen, sagte VizeprĂ€sident Luis de Guindos der spanischen Nachrichtenagentur "Europa Press". Er verwies jedoch auch auf die "enorme Unsicherheit" und dass die Notenbank bei ihren Entscheidungen "umsichtig" vorgehen mĂŒsse.
Daten vom US-Wohnungsmarkt fielen enttÀuschend aus. So sind im Juni die VerkÀufe bestehender HÀuser im Vergleich zum Vormonat stÀrker als erwartet gefallen. Die Daten belasteten die Dollar jedoch nicht.
Das politische Geschehen in den USA, nach dem RĂŒckzug von US-PrĂ€sident Joe Biden aus dem PrĂ€sidentschaftsrennen, spielte am Devisenmarkt bisher keine groĂe Rolle. Die Auswirkungen auf die Wahl sind noch unklar. Donald Trump gilt weiterhin als Favorit. Die Unsicherheit hat jedoch zugenommen.
Zu anderen wichtigen WĂ€hrungen legte die EZB die Referenzkurse fĂŒr einen Euro auf 0,84073 (0,84215) britische Pfund, 169,64 (170,80) japanische Yen und 0,9681 (0,9671) Schweizer Franken fest. Die Feinunze wurde am Nachmittag in London mit 2404 Dollar gehandelt. Das waren etwa 8 Dollar mehr als am Vortag.
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