Devisen: Euro zum US-Dollar wenig verÀndert
30.05.2025 - 21:03:41Die GemeinschaftswĂ€hrung machte im US-GeschĂ€ft einen GroĂteil ihrer im Handelsverlauf erlittenen, leichten Verluste wieder wett und kostete zuletzt 1,1358 Dollar. Die EuropĂ€ische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1339 (Donnerstag: 1,1281) US-Dollar festgesetzt.
Ăkonomen erwarten nach Inflationsdaten aus der Eurozone weiterhin eine Leitzinssenkung durch die EuropĂ€ische Zentralbank in der kommenden Woche. In Spanien und Italien ging die Inflationsrate zurĂŒck. In Deutschland legte sie gemessen an dem europĂ€ischen Verbraucherpreisindex HVPI geringfĂŒgig zu. "Da die Teuerungsrate im Euroraum im Mai sogar genau ihrem Inflationsziel entsprochen haben dĂŒrfte - die entsprechenden Zahlen werden kommenden Dienstag veröffentlicht - dĂŒrfte die aktuelle Preisentwicklung die EZB wohl kaum davon abhalten, kommenden Donnerstag ihren Leitzins weiter zu senken", kommentierte Ralph Solveen, Volkswirt bei der Commerzbank. "Einen weiteren vorerst letzten Schritt um 0,25 Prozentpunkte erwarten wir dann fĂŒr die EZB-Sitzung im September."
Die im Handelsverlauf veröffentlichten US-Konjunkturdaten fielen ĂŒberwiegend besser als erwartet aus. So stiegen die Einkommen der privaten Haushalte im April deutlich stĂ€rker als erwartet. Auch die Konsumausgaben legten zu. Das Konsumklima stagnierte zwar im Mai laut einer zweiten SchĂ€tzung. ZunĂ€chst war allerdings ein RĂŒckgang ermittelt worden.
Das Hin und Her beim Zollkonflikt bewegt weiter die MĂ€rkte. US-PrĂ€sident Donald Trump wirft China vor, sich nicht an eine Vereinbarung mit den Vereinigten Staaten im laufenden Handelsstreit zu halten. "Die schlechte Nachricht ist, dass China, was einige vielleicht nicht ĂŒberrascht, seine Vereinbarung mit uns völlig gebrochen hat", sagte Trump. Vor allem der Handelskonflikt zwischen den USA und China sorgt fĂŒr Verunsicherung und belastet die Weltwirtschaft.

