Devisen: Euro gerÀt zum US-Dollar unter Druck - Yen gibt nach
08.02.2024 - 12:57:13 | dpa.deAm Mittag wurde die GemeinschaftswÀhrung zu 1,0763 US-Dollar gehandelt. Am Morgen hatte sie noch etwas höher notiert. Die EuropÀische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag auf 1,0776 Dollar festgesetzt.
Die KursausschlÀge hielten sich insgesamt in Grenzen. Dem Markt fehlte es am Vormittag an entscheidenden Impulsen. In der Eurozone wurden keine marktbewegenden Konjunkturdaten veröffentlicht.
Am Nachmittag schauen die MĂ€rkte auf die ErstantrĂ€gen auf Arbeitslosenhilfe in den USA, schrieben die Analysten der Landesbank Hessen-ThĂŒringen (Helaba). Diese seien zuletzt gestiegen, lĂ€gen aber noch immer auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Hinweise auf eine nachlassende Dynamik des BeschĂ€ftigungsaufbaus lieĂen sich aus ihnen nicht ableiten.
Der japanische Yen geriet indes gegenĂŒber allen anderen wichtigen WĂ€hrungen unter Druck. Die japanische Zentralbank dĂ€mpfte Erwartungen an die erwartete geldpolitische Wende. Schnelle und anhaltende Zinsanhebungen sind nach Worten von Notenbank-Vizechef Shinichi Uchida nicht zu erwarten. "Selbst wenn die Notenbank die Negativzinspolitik beenden wĂŒrde, ist kaum ein Weg vorstellbar, in dem sie den Zinssatz dann weiterhin rasch anheben wĂŒrde", sagte Uchida am Donnerstag.
So schÀtzen die Börsenprofis WÀhrung Aktien ein!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
