Ergebnisse, Produktion/Absatz

FrĂŒhe Osterferien und Konjunkturunsicherheit belasten Amadeus Fire

23.04.2024 - 10:42:33 | dpa.de

Der Personaldienstleister Amadeus Fire DE0005093108 ist mit einem ErgebnisdÀmpfer ins Jahr gestartet.

Kalendarische Effekte wie frĂŒhere Osterferien wirkten ergebnismindernd. Auch die gesamtwirtschaftliche SchwĂ€che drĂŒckte auf die GeschĂ€fte. Insgesamt lief es im Segment Weiterbildung besser, wĂ€hrend das GeschĂ€ftsfeld Personaldienstleistungen schwĂ€cher abschnitt. Der Vorstand bestĂ€tigte seine Ziele fĂŒr das laufende Jahr, teilte das Unternehmen am Dienstag in Frankfurt mit. Die Aktie zog leicht an.

Der Kurs legte am Vormittag um knapp ein Prozent zu und damit etwas stÀrker als der SDax DE0009653386, in dem es notiert ist. Seit dem Jahreswechsel hat die Aktie bislang gut 4 Prozent verloren.

Amadeus steigerte den Umsatz im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,4 Prozent auf 114,8 Millionen Euro. Dabei glichen die GeschĂ€fte mit LehrgĂ€ngen und Seminaren den RĂŒckgang beim Angebot mit Besetzung und Vermittlung von Personal mehr als aus, was beim operativen Gewinn nicht mehr gelang. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte (operatives Ebita) ging um fast ein Viertel zurĂŒck, und zwar auf gut 14,4 Millionen Euro. Unterm Strich verdiente Amadeus 9,1 Millionen Euro und 23 Prozent weniger als vor einem Jahr.

GrundsÀtzlich sei die Nachfrage nach Personaldienstleistungen wegen des FachkrÀftemangels weiterhin hoch, teilte Amadeus Fire mit. Die Kundenanfragen hÀtten in den ersten drei Monaten des Jahres in etwa auf Vorjahresniveau gelegen. Wegen der wirtschaftlichen Entwicklung gebe es jedoch viel Unsicherheit: Die Einstellungsbereitschaft der Firmen, sowie die Wechselbereitschaft der Kandidaten sei gesunken.

Im Gesamtjahr soll das operative Ergebnis weiterhin um 5 bis 14 Prozent auf 74 bis 80 Millionen Euro zulegen. FĂŒr den Umsatz erwartet das Management einen Anstieg um 6 bis 13 Prozent auf 470 bis 500 Millionen Euro. Erst im weiteren Verlauf des zweiten Halbjahres sei mit einer leichten Erholung der Gesamtwirtschaft zu rechnen, hieß es.

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