Produktion/Absatz, Deutschland

Maersk: Bis zu 20 Prozent weniger KapazitÀt wegen Lage im Roten Meer

06.05.2024 - 14:16:49 | dpa.de

Der Reederei-Riese Maersk rechnet aufgrund der schwierigen Sicherheitslage im Roten Meer fĂŒr das zweite Quartal mit einem branchenweiten Verlust an FrachtkapazitĂ€ten von 15 bis 20 Prozent zwischen dem Fernen Osten und Europa.

Das teilte die dÀnische Reederei am Montag mit.

Seit dem Ausbruch des Gaza-Krieges greift die vom Iran unterstĂŒtzte Huthi-Miliz immer wieder auch Handelsschiffe im Roten Meer an, um sie an einer Durchfahrt in Richtung Israel zu hindern. Deshalb fahren die Frachter momentan sĂŒdlich um Afrika herum, statt den kurzen Weg durch den Suezkanal zu nehmen. Auch Maersk hat seine Fahrten durch das betroffene Gebiet auf unbestimmte Zeit ausgesetzt.

Die Lage im Roten Meer hat laut Maersk Schiffsstaus, Verzögerungen und KapazitĂ€tsengpĂ€sse zur Folge. Um dem entgegenzuwirken, hat die Großreederei der Mitteilung zufolge unter anderem die Geschwindigkeit ihrer Schiffe erhöht sowie mehr als 125 000 zusĂ€tzliche Container geleast. Diese Maßnahmen schlagen sich als Aufpreis in den Rechnungen an die Kunden nieder, schreibt das Unternehmen.

Maersk ist hinter MSC die weltweit zweitgrĂ¶ĂŸte Containerreederei. Ab Februar 2025 bildet Maersk gemeinsam mit Hapag-Lloyd DE000HLAG475 aus Hamburg, weltweite Nummer fĂŒnf, die Schifffahrtsallianz "Gemini Cooperation".

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