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Kreise: Novo Nordisk und Hims &Hers beenden Streit mit GLP-1-Partnerschaft

08.03.2026 - 12:53:14 | dpa.de

Der Streit um den Verkauf von Abnehmmedikamenten zwischen dem dĂ€nischen Pharmakonzern Novo Nordisk DK0062498333 und dem US-Telemedizinanbieter Hims & Hers US4330001060 dĂŒrfte durch eine Kooperation der beiden Unternehmen beendet werden.

Bereits am Montag könnten die Konzerne eine erneute Partnerschaft bekannt geben, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg in der Nacht auf Samstag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

Bereits Ende vergangenen Jahres hatte es eine Ă€hnliche Vereinbarung gegeben, die Novo aber aufgekĂŒndigt hatte, weil Hims & Hers weiter Billig-Nachahmermittel zu den GLP-1-Medikamenten der DĂ€nen verkauft hatte.

Der Hims-Aktienkurs schnellte vor dem Wochenende im nachbörslichen US-Handel um rund 40 Prozent nach oben. Damit wĂŒrden die Papiere am Montag im regulĂ€ren Handel einen Teil ihrer Verluste des laufenden Jahres aufholen, die vor allem aus dem Streit mit Novo Nordisk resultierten.

So hatte Hims & Hers geplant, eine Nachahmer-Kopie der Abnehmpille Wegovy von Novo Nordisk zu einem vergleichsweise niedrigen Preis auf den Markt zu bringen. Nachdem die US-Gesundheitsbehörde angekĂŒndigt hatte, gegen solche Kopien vorzugehen, teilte Hims dann aber auf der Social-Media-Plattform X mit, diesen Schritt nicht machen zu wollen.

Unternehmen wie Hims & Hers hatten schon in den vergangenen Jahren - als die neuartigen Abnehmmittel etwa von Novo Nordisk knapp waren - mit kostengĂŒnstigeren Kopien gutes Geld verdient. Sie nutzten teils regulatorische Schlupflöcher. Anders als Novo wehrte sich der US-Pharmakonzern Eli Lilly US5324571083 aktiver gegen diese Konkurrenz durch Nachahmer. Gleichzeitig wuchs fĂŒr die DĂ€nen der Konkurrenzdruck durch Lilly.

Daher und auch wegen teils enttÀuschender Studiendaten zu neuen Abnehmmitteln hatten die DÀnen bei Anlegern schon lÀnger einen schweren Stand. Der einstige Höhenflug der Aktie ist dahin: Auf dem Rekordhoch Mitte 2024 war die Aktie mehr als 1.000 dÀnische Kronen teuer. Davon sind mittlerweile rund drei Viertel in Luft aufgegangen.

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