Erdogan: Israel nutzt 7. Oktober als Vorwand fĂŒr 'Genozid' in Gaza
23.09.2025 - 19:21:17 | dpa.de"Das ist kein Kampf gegen den Terror. Das ist eine Besetzung, die unter dem Vorwand des 7. Oktober gefĂŒhrt wird, eine Vertreibung und Verbannung, ein Genozid, genauer gesagt, eine Politik der Massenvernichtung", sagte der tĂŒrkische Staatschef bei der Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York.
Bei dem Ăberfall der Hamas und weiterer islamistischer Terroristen auf Israel am 7. Oktober 2023 waren rund 1.200 Menschen getötet und mehr als 250 in den Gazastreifen verschleppt worden.
Erdogan warf Israels MinisterprĂ€sidenten Benjamin Netanjahu vor, kein Interesse an Frieden und der Befreiung der verbliebenen Geiseln im Gazastreifen zu haben. Israel beschuldigte er auĂerdem, seit Beginn des Krieges 250 Journalisten in Gaza "vorsĂ€tzlich" getötet zu haben.
Auch die Sonderberichterstatterin des UN-Menschenrechtsrats fĂŒr freie MeinungsĂ€uĂerung, Irene Khan, hatte Israel die gezielte Tötung von Journalisten vorgeworfen, um GrĂ€ueltaten zu vertuschen. Israel wirft dem UN-Menschenrechtsrat und seinen Berichterstattern Voreingenommenheit vor.
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