Selenskyj, Blackout

Selenskyj kritisiert nach Blackout Kiews Stadtverwaltung

28.01.2026 - 22:03:55 | dpa.de

Der ukrainische PrÀsident Wolodymyr Selenskyj hat die schwere Lage in Kiew mit der WÀrme- und Stromversorgung nach den russischen Luftangriffen auch der Stadtverwaltung angelastet.

"Die AusrĂŒstung hĂ€tte schon vor dem Winter besorgt und gekauft werden mĂŒssen, und die Stadtverwaltung von Kiew sollte jetzt um ein Vielfaches schneller agieren, um den Menschen wenigstens im Februar das Leben zu erleichtern", forderte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Der BĂŒrgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, gilt als politischer Konkurrent Selenskyjs.

Russische Angriffe mit Drohnen, Raketen und Marschflugkörpern zu Jahresbeginn haben die Energieversorgung Kiews hart getroffen. Die Heizung ist bei starken Frosttemperaturen in tausenden Wohnblocks ausgefallen, auch Strom gibt es nur stundenweise. Zeitweise fehlt in einigen Haushalten sogar fließendes Wasser. Nach Angaben Selenskyjs gibt es Hinweise darauf, dass Moskau eine neue schwere Angriffswelle plant.

Der Staatschef dankte dabei fĂŒr die Hilfe, die aus dem ganzen Land in die Hauptstadt ging, sei es mit Brigaden von Elektrikern oder der Lieferung warmer Mehlzeiten an BedĂŒrftige. Der ukrainische Staatschef versprach die Hilfe auszubauen, wenn nötig, erinnerte zugleich aber daran, dass auch in anderen Regionen die Lage schwierig sei.

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