New York: Verluste - GeschÀftszahlen von Nike und Fedex belasten
21.03.2025 - 15:48:13Der Leitindex Dow Jones Industrial US2605661048 verlor am groĂen Verfallstag an den TerminmĂ€rkten 0,90 Prozent auf 41.574,17 Punkte. FĂŒr den marktbreiten S&P 500 US78378X1072 ging es um 0,75 Prozent auf 5.620,24 Punkte nach unten. Der von Technologiewerten dominierte Auswahlindex Nasdaq 100 US6311011026 sank um 0,71 Prozent auf 19.538,70 Punkte. Auf Wochensicht steuert allein der Dow auf ein knappes Plus zu, wĂ€hrend sich bei den anderen Indizes Verluste abzeichnen.
Zum groĂen Verfall laufen an den Terminbörsen etliche Wetten auf Indizes und Einzelwerte aus, was hĂ€ufig fĂŒr Kursschwankungen sorgen kann. Zudem lasten die Konjunktursorgen wegen der Zollpolitik von US-PrĂ€sident Donald Trump weiter auf der Stimmung.
Im Fokus standen Unternehmen, die am Vortag nach Handelsende Quartalszahlen vorgelegt hatten. Die Aktien des Sportartikelherstellers Nike US6541061031 sackten am Dow-Ende um 6,7 Prozent ab und markierten den tiefsten Stand seit 5 Jahren. Nachbörslich waren die Zahlen zunĂ€chst auf ein positives Echo gestoĂen. Analysten bestĂ€tigten indes in ihren Kommentaren, dass die Trendwende des Adidas DE000A1EWWW0-Rivalen ein langwieriger Prozess wird.
Bei Fedex US31428X1063 mussten die Anleger sogar einen Kursrutsch von 9,8 Prozent auf ein Tief seit Juni 2023 verkraften. Der Logistikkonzern leidet unter einem schwachen heimischen Markt, der von Wirtschaftssorgen der Unternehmen geprĂ€gt ist, und senkte erneut seine Ziele fĂŒr das laufende GeschĂ€ftsjahr.
Die Aktien von Micron Technology US5951121038 bĂŒĂten als Nasdaq-10-Schlusslicht 6,6 Prozent ein. Ăhnlich wie bei Nike waren auch die Aussagen des Chipherstellers nachbörslich positiv aufgenommen worden. Sowohl die Zahlen fĂŒr das zweite als auch der Ausblick auf das laufende dritte GeschĂ€ftsquartal seien stark ausgefallen, schrieb Analyst Harlan Sur von der US-Bank JPMorgan. Allerdings belief sich das vorherige Jahresplus der Aktien auf gut 22 Prozent, womit Micron besser dastand als die meisten Branchenkollegen.

