Tesla fÀhrt Betrieb nach Anschlag hoch - Musk soll laut Bericht kommen
13.03.2024 - 06:35:06Tesla-Chef Elon Musk hat sich nach einem Bericht von "Table Media" am Mittwoch in dem Werk bei Berlin angesagt. Der Autobauer Ă€uĂerte sich dazu am Dienstag nicht. Der Mediendienst beruft sich auf Unternehmenskreise. Er schrieb auch, dass möglicherweise Brandenburgs MinisterprĂ€sident Dietmar Woidke (SPD) zu einem Besuch erwartet wird. Regierungssprecher Florian Engels Ă€uĂerte sich dazu ebenfalls nicht.
Seit Montag ist Tesla in dem Werk in Brandenburg nach einem tagelangen Stromausfall wieder am Netz. Das Hochfahren der Produktion könnte dauern. "Das ist sehr schwer vorhersehbar", hieĂ es am Dienstag aus dem Unternehmen. Jede Steuerung eines Roboters mĂŒsse einzeln wieder gestartet werden. Erst im Januar hatte Tesla wegen der unsicheren Lage am Roten Meer die Produktion fĂŒr knapp zwei Wochen unterbrochen.
Bisher unbekannte TĂ€ter hatten am Dienstag vergangener Woche auf einem Feld in Ostbrandenburg Feuer an einem frei zugĂ€nglichen Strommast gelegt, der Teil der Stromversorgung der Autofabrik in GrĂŒnheide ist. Die linksextreme Vulkangruppe erklĂ€rte, sie sei fĂŒr den Anschlag verantwortlich. Die Bundesanwaltschaft ĂŒbernahm die Ermittlungen.
Ganz in der NĂ€he der Fabrik protestieren Umweltaktivisten gegen Tesla und gegen ElektromobilitĂ€t. Die Polizei duldet das Camp mit BaumhĂ€usern vorlĂ€ufig bis Freitag (15. MĂ€rz). Mit der Besetzung seit Ende Februar will die Initiative "Tesla stoppen" eine Rodung des WaldstĂŒcks im Zuge einer Erweiterung des Tesla-GelĂ€ndes verhindern. Die Initiative gab an, sie habe mit dem Anschlag nichts zu tun.
Die Aktivisten bereiten sich auf eine mögliche RĂ€umung des WaldstĂŒcks vor, das dem Land Brandenburg gehört. SPD-Landtagsfraktionschef Daniel Keller forderte von Innenminister Michael StĂŒbgen (CDU) und Umweltminister Axel Vogel (GrĂŒne), den Protest am Freitag zu rĂ€umen, da es sich um PrivatgelĂ€nde handle.

