MinisterprĂ€sident Voigt: Ost-Infrastruktur SchlĂŒssel fĂŒr Sicherheit
23.09.2025 - 13:27:29 | dpa.de"Die geografische Lage macht die Infrastruktur in Ostdeutschland zum SchlĂŒssel auch fĂŒr Deutschlands Sicherheit", sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt. Es gehe dabei auch um die Frage, wie eine sichere Verkehrs- und Energieinfrastruktur aussehen kann.
Die ostdeutschen LĂ€nder hĂ€tten in dem Bereich immense Potenziale. Es gebe etliche innovative Unternehmen - etwa in den Bereichen Robotik, Optik oder den Materialwissenschaften. "Es geht aber auch darum, dass wir im Zivil- und Bevölkerungsschutz besser werden." Voigt ist in ThĂŒringen MinisterprĂ€sident und fĂŒhrt eine Koalition aus CDU, BSW und SPD an.
Pistorius und Merz kommen zur Ost-MPK
Die Verteidigungsstrukturen in den ostdeutschen BundeslĂ€ndern sollen auch Thema bei Konferenz der ostdeutschen Regierungschefs am Donnerstag in ThĂŒringen sein. Die MinisterprĂ€sidenten von Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin und Brandenburg sowie die Regierungschefin von Mecklenburg-Vorpommern treffen sich auf Schloss Ettersburg bei Weimar, erwartet werden auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD).
Angriffe auf Infrastruktur und DrohnenĂŒberflĂŒge
Voigt sagte, Angriffe auf Europa fĂ€nden heutzutage auf mehreren Ebenen statt. Es wĂŒrden Energienetze oder die digitale Infrastruktur angegriffen, es gebe DrohnenĂŒberflĂŒge. "Und da erleben wir heute schon Situationen, bei denen wir spĂŒren, dass wir bedroht werden."
Die Bundesregierung mĂŒsse sicherstellen, dass von den Milliarden Euro schweren Investitionen ein auskömmlicher Teil in Ostdeutschland ankommt, sagte Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD). Der höhere Wehretat dĂŒrfe nicht nur in etablierte Strukturen flieĂen, es mĂŒssten damit Zukunftsinvestitionen getĂ€tigt werden.
Landes-Wirtschaftsminister bringt Ost-Quote ins Spiel
Der SPD-Politiker forderte sichere Zusagen des Bundes - notfalls ĂŒber eine feste Quote fĂŒr die ostdeutschen LĂ€nder. "Ich gehe davon aus, dass die ostdeutschen MinisterprĂ€sidenten bei ihrem Treffen in Weimar diesen Punkt auch im GesprĂ€ch mit Verteidigungsminister Boris Pistorius setzen werden."
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