Aktien Asien: ZurĂŒckhaltung vor Ablauf von US-Ultimatum im Iran-Krieg
07.04.2026 - 09:07:52 | dpa.deDabei blieben die VerĂ€nderungen zumeist ĂŒberschaubar.
Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst CMC Markets, sprach von einem zurĂŒckhaltenden GeschĂ€ft. "Das Ultimatum der USA gegen den Iran bleibt vorerst das marktbestimmende Thema." Vor dem Ablauf des Ultimatums von US-PrĂ€sident Donald Trump an Teheran zeichnet sich keine Einigung ab. WĂ€hrend Trump seine Warnung vor einer "völligen Zerstörung" aller iranischen Kraftwerke und BrĂŒcken bekrĂ€ftigte, falls Teheran nicht bis Mittwochnacht 2.00 Uhr die StraĂe von Hormus öffnet, verspottete ein Sprecher der iranischen MilitĂ€rfĂŒhrung dies als "haltlose Drohungen" eines "wahnhaften" PrĂ€sidenten.
Die Impulse der neuen Zahlen des Halbleiterschwergewichts Samsung KR7005930003 waren in diesem Umfeld ĂŒberschaubar. Das sĂŒdkoreanische Unternehmen hatte im ersten Quartal dank des anhaltenden KI-Booms operativ so viel verdient wie noch nie. Der hohe Betriebsgewinn lag laut Experten vor allem an der anhaltend hohen Nachfrage nach KI-Infrastruktur. Die Aktie konnte anfĂ€nglich deutliche Gewinne allerdings nicht halten. FĂŒr die sĂŒdkoreanische Börse reichte es immerhin zu einem leichten Plus.
Der japanische Aktienmarkt Nikkei 225 JP9010C00002 XC0009692440 endete mit 52.429,56 Punkten nahezu auf Vortagesniveau. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen fĂŒr die verhaltene Tendenz auch auf die schwĂ€cher als erwarteten Haushaltsausgaben.
Ăhnlich sah es an den chinesischen MĂ€rkten aus. Der CSI-300-Index CNM0000001Y0, der die wichtigsten Aktien auf dem chinesischen Festland abbildet, trat ebenfalls auf der Stelle. In Hongkong fand unterdessen wegen eines Feiertags kein Handel statt.
Besser sah es an der australischen Börse aus. Der S&P ASX 200 XC0006013624 schloss mit 8.728,80 Punkten 1,74 Prozent höher. Das Land gilt als Profiteur hoher Ăl- und Gaspreise.
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