Aktien Asien: Durchwachsene Entwicklung
12.02.2026 - 09:03:25Sie folgten damit den durchwachsenen Vorgaben aus den USA.
Die soliden US-Arbeitsmarktdaten hatten Zinshoffnungen gedĂ€mpft. "Die Geldpolitik in den USA scheint ihren neutralen Zustand erreicht zu haben, in dem sie weder zu locker ist, um den Arbeitsmarkt zusĂ€tzlich zu befeuern, noch restriktiv genug, um die Inflation spĂŒrbar nach unten zu drĂŒcken", betonte Jochen Stanzl, Marktanalyst der Consorsbank. "Der Fed unter Kevin Warsh dĂŒrften die Argumente fehlen, um die von US-PrĂ€sident Trump gewĂŒnschten schnellen Zinssenkungen tatsĂ€chlich in die Tat umzusetzen."
Die Auswirkungen auf die Zinsprognosen waren deutlich. "Entsprechend schoben die MÀrkte ihre Erwartungen hinsichtlich der nÀchsten Zinssenkung der Fed von Juni auf Juli und reduzierten ihre Zinssenkungserwartungen bis Ende des Jahres", so Anlagestratege Ulrich Stephan von der Deutschen Bank.
Die koreanische Börse knĂŒpften mit neuen Rekordhochs an ihre bisherige StĂ€rke an. In Japan traten die Kurse nach der Feiertagspause am Vortag dagegen auf der Stelle. Der Leitindex Nikkei 225 JP9010C00002 XC0009692440 endete mit 57.639,84 Punkten praktisch unverĂ€ndert. Die australische Börse baute die Vortagesgewinne unterdessen leicht aus. Der S&P/ASX 200 XC0006013624 schloss 0,32 Prozent fester mit 9.043,54 Punkten.
Uneinheitlich war dagegen die Entwicklung in China. WÀhrend der CSI-300-Index CNM0000001Y0 der chinesischen Festlandbörsen um 0,12 Prozent auf 4.719,58 ZÀhler anzog, sank der Hang-Seng-Index HK0000004322 der Sonderverwaltungszone Hongkong um 0,87 Prozent auf 27.029,86 Punkte. Auch am indischen Markt gaben die Kurse leicht nach.
@ dpa.de
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