Aktien Europa: Moderate Verluste - schwache US-Vorgaben belasten
28.02.2025 - 12:02:25Dabei belasteten die schwachen Vorgaben der Wall Street, wobei ein Teil davon bereits am Vortag eingearbeitet worden war. Der EuroStoxx 50 EU0009658145 verlor gegen Mittag 0,41 Prozent auf 5.450,39 Punkte.
AuĂerhalb der Eurozone tendierte der Schweizer SMI CH0009980894 unverĂ€ndert, wĂ€hrend der britische FTSE 100 GB0001383545 um 0,13 Prozent auf 8.767,42 Punkte zulegte.
Die Experten vom Broker Index Radar sprachen angesichts der geringeren VerĂ€nderungen von einer trĂŒgerischen Ruhe. "Bislang herrschte die Erwartung vor, dass der US-PrĂ€sident am Ende ökonomisch rational agiert und eine Einigung in letzter Minute daher wahrscheinlich bleibt", hieĂ es in einem Kommentar. "Sollte sich diese Annahme als trĂŒgerisch erweisen, wĂ€ren auch die wirtschaftlichen Risiken fĂŒr die USA und die Eurozone neu zu bewerten."
Erneut unter Druck standen die Technologiewerte. Schwache Vorgaben aus den USA und die deutlichen Verluste der Aktie von Nvidia US67066G1040 hinterlieĂen ihre Spuren. So bĂŒĂte das Schwergewicht ASML NL0010273215 2,2 Prozent ein. Die Aktie der Beteiligungsgesellschaft Prosus NL0013654783 litt unter der SchwĂ€che der Börse Hongkong, an der Beteiligungen des Unternehmens notiert sind. Hier ging es um 2,3 Prozent nach unten. Amadeus IT ES0109067019 profitierten dagegen von guten Zahlen und kletterten um 6,6 Prozent.
Abgaben verzeichneten auch die Autowerte. Neben der US-Zollpolitik belasteten schwache Ausblicke von Zulieferern. Sowohl die Aktien von Valeo FR0000130338 als auch von Forvia FR0000121147 verzeichneten daher deutliche Verluste.
Besser sah es im Bausektor aus. Die Aktien von Holcim CH0012214059 starteten nach den Jahreszahlen eine Erholung von ihren Vortagesverlusten und gewannen ĂŒber drei Prozent. Die Zahlen lagen insgesamt im Rahmen der Erwartungen. Die vorgeschlagene Dividendenerhöhung bewegte sich unterdessen am oberen Rand der Prognosen. Zudem verlĂ€uft die Abspaltung des NordamerikageschĂ€fts nach Plan.
Der Reise- und Freizeitsektor profitierte unterdessen von den Gewinnen von IAG ES0177542018. Höhere Ticketpreise, eine stÀrkere Auslastung und geringere Kosten hatten der British-Airways-Mutter zu einem Sprung beim operativen Gewinn verholfen. Die Aktie zog um 3,9 Prozent an.

