Produktion/Absatz, Arbeit

Gewerkschaft Verdi ruft zu Warnstreik in mehreren HĂ€fen auf

17.06.2024 - 06:26:29

Die Gewerkschaft Verdi hat BeschÀftigte der HÀfen in Hamburg, Bremen, Bremerhaven, Brake und Emden zu einem Warnstreik an diesem Montag aufgerufen.

Nach der zweiten Verhandlungsrunde mit dem Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) ĂŒber bessere Löhne habe es kein verhandlungsfĂ€higes Angebot gegeben, teilte die Gewerkschaft am Sonntagabend mit. Die dritte Tarifverhandlungsrunde findet am Montag und Dienstag in Hamburg statt.

Die BeschĂ€ftigten der HĂ€fen sollten nach Hamburg fahren und dort gemeinsam streiken, wie es hieß. In Hamburg sollte der Warnstreik um 5.00 Uhr beginnen und je nach Hafenstandort 24 beziehungsweise 48 Stunden andauern.

"Mit ihren Streiks in Hamburg, Bremen, Bremerhaven und Emden haben die HafenbeschĂ€ftigten bereits in der vergangenen Woche eindrucksvoll gezeigt, dass sie sich fĂŒr ihre Forderungen starkmachen. Ab Montag wird der Druck nochmals erhöht, um den Arbeitgebern klarzumachen, dass die BeschĂ€ftigten hinter den Forderungen stehen und eine wirkliche Lohnerhöhung benötigen", sagte Verdi-VerhandlungsfĂŒhrerin Maren Ulbrich laut Mitteilung.

Verdi verlangt fĂŒr die BeschĂ€ftigten bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von zwölf Monaten unter anderem eine Erhöhung der Stundenlöhne um drei Euro rĂŒckwirkend zum 1. Juni sowie eine entsprechende Anhebung der SchichtzuschlĂ€ge. Der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe bot nach Verdi-Angaben bislang zum 1. Juni eine Lohnerhöhung um 2,5 Prozent, mindestens aber 60 Cent mehr pro Stunde an. Die SchichtzuschlĂ€ge sollen demnach um 24 Cent bis 2,50 Euro steigen.

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