Produktion/Absatz, Arbeit

Ringen um Tarifkompromiss fĂŒr Luftsicherheitspersonal geht weiter

21.03.2024 - 14:49:31 | dpa.de

Die Gewerkschaft Verdi und die Arbeitgeber ringen weiter um einen Tarifkompromiss fĂŒr das Luftsicherheitspersonal an deutschen FlughĂ€fen.

Die Verhandlungen wĂŒrden bis voraussichtlich Freitag weitergehen, sagte eine Sprecherin des Bundesverbandes der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) am Donnerstag. Die Tarifparteien verhandeln seit Mittwoch in der sechsten Runde ĂŒber die Arbeitsbedingungen von etwa 25 000 BeschĂ€ftigten privater Sicherheitsdienstleister und hatten sich dafĂŒr auch den Donnerstag geblockt.

Das Luftsicherheitspersonal kontrolliert im Auftrag der Bundespolizei Passagiere, Personal und GepĂ€ck an den ZugĂ€ngen zum Sicherheitsbereich. Verdi fordert bei einer Laufzeit von zwölf Monaten eine Stundenlohnerhöhung um 2,80 Euro mit schneller einsetzenden MehrarbeitszuschlĂ€gen ab der ersten Überstunde. Die Unternehmen haben nach eigenen Angaben 2,70 Euro mehr pro Stunde in drei Stufen angeboten bei einer Laufzeit von 24 Monaten. Umstritten waren zuletzt vor allem die ZuschlĂ€ge fĂŒr Mehrarbeit.

Bei zweitĂ€gigen Warnstreiks des Luftsicherheitspersonals an mehreren deutschen FlughĂ€fen waren nach SchĂ€tzungen des Flughafenverbandes ADV in der vergangenen Woche insgesamt 662 FlĂŒge ausgefallen, mehr als 100 000 Passagiere waren betroffen. Bei einer ersten Warnstreikwelle am 1. Februar waren geschĂ€tzt etwa 1100 FlĂŒge gestrichen worden.

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