New, York

'New York Times' kritisiert Trumps Milliarden-Klage scharf

16.09.2025 - 18:39:21 | dpa.de

Die "New York Times" hat die Milliarden-Klage von US-PrĂ€sident Donald Trump gegen sich und mehrere ihrer Journalisten wegen angeblicher Verleumdung als unbegrĂŒndet zurĂŒckgewiesen.

"Sie entbehrt jeder legitimen Rechtsgrundlage und ist vielmehr ein Versuch, unabhĂ€ngige Berichterstattung zu unterdrĂŒcken und zu verhindern", teilte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit.

"Die "New York Times" wird sich von EinschĂŒchterungstaktiken nicht abschrecken lassen." Man werde weiter ohne Furcht recherchieren und sich fĂŒr das verfassungsrechtlich verankerte Recht von Journalisten einsetzen, im Interesse des amerikanischen Volkes Fragen zu stellen.

Trump hatte die Klage am spĂ€ten Montagabend (Ortszeit) in einem Post auf seiner Plattform Truth Social angekĂŒndigt. Er wirft der Zeitung vor, ihn im Vorfeld der PrĂ€sidentschaftswahl 2024 "absichtlich und böswillig" diffamiert zu haben, wie aus dem entsprechenden Gerichtsdokument hervorgeht. Der Republikaner fordert dafĂŒr 15 Milliarden Dollar (etwa 12,8 Milliarden Euro). Die "New York Times" gehört neben der "Washington Post" zu den einflussreichsten ĂŒberregionalen Tageszeitungen in den USA.

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