Ălpreise legen zu - Drohender Iran-Krieg treibt Preise
19.02.2026 - 15:39:15 | dpa.deEin Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete 71,49 US-Dollar. Das waren 1,14 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis fĂŒr US-Ăl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im MĂ€rz stieg um 1,16 Dollar auf 66,35 Dollar.
Nach den jĂŒngsten Atomverhandlungen zwischen den USA und dem Iran hĂ€ufen sich Hinweise auf einen möglicherweise bald bevorstehenden Krieg. Der US-Sender CBS News zitierte informierte Quellen, wonach ranghohe nationale Sicherheitsbeamte Trump mitgeteilt hĂ€tten, dass das MilitĂ€r bereit sei, bereits am Samstag Angriffe auf den Iran durchzufĂŒhren. Trump habe aber noch keine endgĂŒltige Entscheidung ĂŒber einen möglichen Angriff getroffen. Derzeit fĂŒhren Iran und Russland ein gemeinsames Marinemanöver vor der KĂŒste der Islamischen Republik durch - im strategisch wichtigen Golf von Oman und dem angrenzenden nördlichen Indischen Ozean.
Die GesprĂ€che finden vor dem Hintergrund einer militĂ€rischen Drohkulisse der Vereinigten Staaten statt. Im Januar lieĂ Irans Staatsapparat Massenproteste im eigenen Land brutal niederschlagen. Die USA wollen vor allem verhindern, dass der Iran in den Besitz einer Atombombe kommt. Trump drohte der iranischen FĂŒhrung mit militĂ€rischem Eingreifen und lieĂ die MilitĂ€rprĂ€senz rund um das Land verstĂ€rken. Das Land ist ein wichtiges Ălförderland.
Die zweitĂ€gigen Genfer Verhandlungen Russlands und der Ukraine ĂŒber ein Ende des seit fast vier Jahren dauernden Krieges waren am Mittwoch ohne greifbares Ergebnis beendet worden. Der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj erwartet eine Fortsetzung der Verhandlungen mit Russland ĂŒber eine Beendigung des Kriegs erneut in der Schweiz. Russland hat bisher weder einen Ort noch einen Termin bestĂ€tigt.
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