Ălpreise erholen sich etwas von Vortagesverlusten
26.11.2024 - 16:01:25Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar kostete am Nachmittag 73,39 US-Dollar und damit 39 Cent mehr als am Vortag. Der Preis fĂŒr ein Barrel der US-Sorte WTI stieg um 38 Cent auf 69,32 Dollar.
Marktbeobachter sprachen von einer Gegenbewegung. Am Montag waren die Ălpreise wegen Spekulationen auf eine höhere Fördermenge in den USA unter Druck geraten. Die Entscheidung des designierten US-PrĂ€sidenten Donald Trump, den Hedgefonds-Manager Scott Bessent zum Finanzminister zu machen, hatte fĂŒr Preisdruck gesorgt. Dieser wird am Markt als BefĂŒrworter einer höheren Rohölförderung eingeschĂ€tzt.
Am Morgen hatten noch Kursgewinne beim Dollar eine stĂ€rkere Erholung der Ălpreise vom schwachen Wochenauftakt verhindert. Weil Rohöl in der Regel in Dollar gehandelt wird, macht eine stĂ€rkere US-WĂ€hrung den Rohstoff teurer, was die Nachfrage bremst.
Als Ursache fĂŒr den stĂ€rkeren Dollar gilt die AnkĂŒndigung des designierte US-PrĂ€sident Donald Trump, bereits an seinem ersten Amtstag Importzölle auf alle Waren aus Mexiko und Kanada sowie zusĂ€tzliche Zölle auf Waren aus China verhĂ€ngen zu wollen.

