Aktien Asien / Pazifik: Durchwachsen - chinesische Börsen geben nach
23.07.2024 - 08:57:58Eine Ausnahme waren die chinesischen Börsen, die nachgaben. Die VerĂ€nderungen blieben zumeist ĂŒberschaubar.
Technologielastige MĂ€rkte wie SĂŒdkorea und Taiwan profitierten von der StĂ€rke der US-Technologiewerte. Hier hatten die sogenannten glorreichen Sieben ĂŒberdurchschnittlich zugelegt. Auch in Australien ging es nach oben. Der Leitindex S&P/ASX 200 XC0006013624 gewann 0,5 Prozent auf 7.971,10 Punkte. Der japanische Nikkei 225 JP9010C00002XC0009692440 schloss dagegen kaum verĂ€ndert mit 39.594,39 Punkten. Der Yen hatte sich zum Dollar erholt, was die exportorientierte Wirtschaft des Landes tendenziell belastet.
In China kam es dagegen zu Verlusten. Die Lockerung der Geldpolitik gegen die andauernde WirtschaftsschwĂ€che des Landes am Vortag entfaltete keine stĂ€rkere Wirkung. "Der Schritt geht zwar in die richtige Richtung, in der Vergangenheit haben niedrigere Finanzierungskosten jedoch nicht zwangslĂ€ufig zu einer Belebung der ImmobilienverkĂ€ufe gefĂŒhrt", erlĂ€uterte Anlagestratege Ulrich Stephan von der Deutschen Bank. "Die Zinssenkung allein wird daher nicht ausreichen, um eine Trendwende bei den ImmobilienverkĂ€ufen herbeizufĂŒhren." Weitere geld- und fiskalpolitische Stimuli dĂŒrften zwar folgen, deren mögliche Wirkung sollte jedoch Zeit in Anspruch nehmen.
Der CSI 300 CNM0000001Y0 mit den 300 wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen fiel zuletzt um 1,56 Prozent auf 3.460,10 Punkte. Der Hang-Seng-Index HK0000004322 der Sonderverwaltungszone Hongkong gab um 0,8 Prozent auf 17.496,46 Punkte nach.

