Ein Jahr nach Feuer auf Fremantle Highway: Ursache unklar
25.07.2024 - 06:08:49 | dpa.deFĂŒr die Untersuchung der Brandursache ist nach internationalen Regeln der Flaggen-Staat Panama zustĂ€ndig, sagte eine Sprecherin des niederlĂ€ndischen Untersuchungs-Instituts fĂŒr Sicherheitsfragen der Deutschen Presse-Agentur. "Wir stehen in engem Kontakt zu den Behörden".
Die "Fremantle Highway" gehörte damals einer japanischen Reederei, fuhr aber unter der Flagge Panamas. Die Niederlande mĂŒssen als betroffener Staat informiert werden. "Wir erwarten aber nicht, dass es in KĂŒrze Ergebnisse gibt."
Der Frachter war auf dem Weg von Bremerhaven nach Singapur, als in der Nacht zum 26. Juli Feuer ausbrach. Bei der Evakuierung starb ein Mann. Der Frachter hatte rund 3800 Autos geladen, darunter knapp 500 E-Autos. Nach Angaben des KapitÀns war das Feuer in einem E-Auto ausgebrochen.
Tagelang lag der brennende Frachter mit 1,6 Millionen Litern Schweröl an Bord vor der KĂŒste. Eine Ălpest war befĂŒrchtet worden. Erst nach ĂŒber einer Woche wurde das Schiff nach Eemshaven an der Grenze zu Niedersachsen geschleppt, spĂ€ter dann nach Rotterdam.
Das Schiff liegt noch immer in Rotterdam. Das Bergungsunternehmen KMS hatte es gekauft und einen neuen KÀufer in China gefunden. Doch die Behörden verweigern bisher die Transportgenehmigung. Bei dem Frachter handele es sich um gefÀhrlichen Abfall, der strengen Auflagen unterliege. KMS klagte daraufhin, doch die Richter gaben den Behörden recht.
"Inzwischen wurden alle verbrannten Teile entfernt", sagte ein Sprecher von KMS. Die Behörde will in KĂŒrze neu ĂŒber eine Transportgenehmigung entscheiden. In China soll das Schiff wieder aufgebaut werden.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.

