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Electro Optic Systems Aktie: Neue US-Aufträge, verschobener Korea-Deal

31.03.2026 - 06:25:15 | boerse-global.de

Electro Optic Systems sichert sich zwei neue US-Rüstungsaufträge, während sich der strategische Milliarden-Deal mit Südkorea verschiebt. Das Unternehmen steht vor der Herausforderung, sein hohes Auftragsvolumen in Umsatz umzuwandeln.

Electro Optic Systems Aktie: Neue US-Aufträge, verschobener Korea-Deal - Foto: über boerse-global.de

Zwei neue US-Rüstungsverträge, ein verzögerter Milliarden-Laser-Deal und ein Vorstandsmitglied, das auf dem aktuellen Kursniveau zukauft — Electro Optic Systems hat am Dienstag gleich mehrere Meldungen auf einmal veröffentlicht. Das Bild ist gemischt, aber die Richtung bleibt klar: Das Unternehmen baut seine Auftragsbasis weiter aus, muss die Lieferversprechen aber erst noch einlösen.

Neue US-Verträge im Wert von 12 Millionen US-Dollar

Die US-Rüstungssparte hat zwei neue Aufträge mit einem Gesamtvolumen von 12 Millionen US-Dollar gesichert. Ein 5-Millionen-Dollar-Vertrag umfasst Entwicklung und Lieferung von Fernbedienungswaffensystemen für die US Army, gefertigt in Huntsville, Alabama. Der zweite Auftrag über 7 Millionen Dollar betrifft die Produktion von Slinger-Systemen für Northrop Grummans Agnostic Gun Truck Counter-Drohnen-Programm — eine Folgebestellung aus einer laufenden Zusammenarbeit. Beide Verträge sollen noch 2026 abgewickelt werden.

Korea-Deal verschiebt sich ins zweite Quartal

Strategisch bedeutsamer ist die Neuigkeit rund um den südkoreanischen Apollo-Hochenergielaser-Vertrag. Nach Gesprächen mit Partner Goldrone im Februar und März haben sich beide Seiten auf eine geänderte Produktionsstruktur geeinigt: Statt in Singapur soll die erste Einheit nun in Südkorea gebaut werden. Die Folge: Der bedingte Vertrag über 80 Millionen US-Dollar wird voraussichtlich erst im zweiten Quartal 2026 in einen unbedingten Auftrag umgewandelt — eine Verzögerung gegenüber früheren Erwartungen. Das Unternehmen betont ausdrücklich, dass der Abschluss weiterhin nicht gesichert ist.

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Trotzdem kaufte Direktor Robert Nicholson am 30. März 8.685 Aktien zu je 8,06 australischen Dollar über HSBC Custody Nominees zu — sein indirekter Anteil stieg damit auf 146.332 Aktien.

Umsatzziel mit wenig Spielraum

Das eigentliche Spannungsfeld liegt in der Umsatzumsetzung. Das Auftragsvolumen hat sich bis Ende 2025 auf 459 Millionen australische Dollar verdreifacht. Management peilt an, 40 bis 50 Prozent davon im laufenden Jahr als Umsatz zu verbuchen — das entspricht einer Bandbreite von 180 bis 230 Millionen Dollar. Der Breakeven liegt bei rund 200 Millionen Dollar. Trotz einer Bruttomarge von 63 Prozent bleibt der Puffer damit schmal: Jede Verzögerung bei der Vertragsabwicklung könnte die Profitabilitätsschwelle verfehlen.

Die Q1-Ergebnisse für 2026 werden voraussichtlich Ende April oder Anfang Mai veröffentlicht. Sie werden zeigen, ob die volle Auftragspipeline endlich in konkreten Umsatzzahlen ankommt.

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