Umfrage: Chinas Exportkontrollen belasten EU-Firmen
01.12.2025 - 08:04:36Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Handelskammer der EU in China. Demnach planen 32 Prozent, GĂŒter von anderen MĂ€rkten zu beziehen. 36 Prozent gaben an, eine Zusammenarbeit mit Zulieferern vorzuhaben, um auĂerhalb Chinas KapazitĂ€ten dafĂŒr aufzubauen.
Chinas Exportkontrollen hĂ€tten die Unsicherheit bei europĂ€ischen Unternehmen in der Volksrepublik erhöht, sagte Kammer-PrĂ€sident Jens Eskelund. Firmen stĂŒnden vor Risiken wie Produktionsverlangsamungen oder sogar StillstĂ€nden. Die EU-Kammer fordert deshalb einen Mechanismus fĂŒr allgemeine Genehmigungen.
LĂ€ngere Wartezeiten
Die Exportkontrollen verlĂ€ngern der Umfrage zufolge Lieferzeiten und verursachen zusĂ€tzliche Kosten. 24 Prozent der Firmen gaben an, dass sie in China Produkte herstellen, die von Exportkontrollen betroffen sind oder sein werden. 68 Prozent erklĂ€rten, dass ihre Werke auĂerhalb der Volksrepublik auf Vorprodukte aus China angewiesen seien.
Peking kontrolliert unter anderem seit April die Exporte von wichtigen seltenen Erden und daraus gefertigten Magneten. Firmen mĂŒssen fĂŒr den Export dieser Rohstoffe ein aufwendiges Antragsverfahren beim Handelsministerium durchlaufen. 40 Prozent der EU-Firmen gaben an, dass die Behörde die versprochenen 45 Tage fĂŒr die Bearbeitung nicht einhĂ€lt. 11 Prozent fĂŒrchten, sensible Informationen ĂŒber ihr geistiges Eigentum in dem Verfahren preiszugeben.

