Aktien Europa: Hoffnungsschimmer im Zollstreit beflĂŒgeln Kurse
02.05.2025 - 11:53:41 | dpa.deDer EuroStoxx 50 EU0009658145 zog am spĂ€ten Vormittag um 1,26 Prozent auf 5.225,18 Punkte an. AuĂerhalb des Euroraums legte der Schweizer SMI CH0009980894 um 0,77 Prozent auf rund 12.210,46 Punkte zu, wĂ€hrend der britische FTSE 100 GB0001383545 um 0,7 Prozent auf 8.555,95 Punkte stieg.
Mit den Gewinnen verteilten die Börsen Vorschusslorbeeren. "RĂŒckenwind kommt vor allem aus China: Erste Entspannungssignale im Zollstreit, die nun von Regierungsvertretern bekrĂ€ftigt wurden, setzen ein wichtiges Zeichen", hieĂ es in einer EinschĂ€tzung des Brokers IG Markets. "Die GesprĂ€che stehen zwar noch am Anfang, doch der Zenit im Handelskonflikt scheint ĂŒberschritten." Die MĂ€rkte honorierten bereits die Aussicht auf konkrete Abkommen in den kommenden Tagen.
Hoffnungsschimmer gab es auch aus dem Euroraum. Die Stimmung in den Industrieunternehmen hatte sich im April erneut verbessert. Es war der vierte Anstieg des Stimmungsindikators in Folge.
Gefragt waren angesichts der Signale im Zollstreit konjunktursensible Sektoren wie Rohstoff-, Bau- und Industriewerte. Airbus NL0000235190 reagierten nache dem Feiertag in Deutschland mit einem Kursgewinn von 4,9 Prozent auf gute GeschĂ€ftszahlen von Mittwochabend. Technologieaktien folgten wiederum Vorgaben groĂer US-Unternehmen mit deutlichen Gewinnen. Bei IG Markets verwies man auf die Zahlen von Meta US30303M1027 und Microsoft US5949181045. "Meta ĂŒberzeugte mit einem soliden WerbegeschĂ€ft, das sich entgegen konjunktureller Bedenken als erstaunlich robust erwies", hieĂ es. Die Sektor-Schwergewichte ASML NL0010273215 und SAP DE0007164600 kletterten um ĂŒber zwei Prozent.
Im Ălsektor ragten Shell GB00BP6MXD84 mit drei Prozent Aufschlag heraus. Die Analysten von RBC sprachen von einem soliden Zahlenwerk des Konzerns zum ersten Quartal. Die Ergebnisse seien besser als erwartet ausgefallen. Unter den Banken punkteten ING NL0011821202. Der GewinnrĂŒckgang der niederlĂ€ndischen Bank war weniger stark ausgefallen, als Analysten befĂŒrchtet hatten. Die Aktie kletterte um 5,3 Prozent.
Am Ende des Feldes bewegten sich dagegen die Versorger, auch Versicherer verloren etwas den Anschluss. Beide Sektoren hatten sich wÀhrend der Korrektur im April vergleichsweise gut gehalten.
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