Evotec, Aktie

Evotec Aktie: Zukunftswende

10.04.2026 - 16:33:29 | boerse-global.de

Der Biotech-Konzern Evotec halbiert seinen operativen Verlust und startet eine umfassende Restrukturierung mit 800 Stellenstreichungen, um langfristig die Margen zu verbessern.

Evotec Aktie: Zukunftswende - Foto: über boerse-global.de

Der Hamburger Biotech-Konzern Evotec greift hart durch. Während der operative Verlust im abgelaufenen Geschäftsjahr fast halbiert wurde, rollt parallel eine massive Restrukturierungswelle durch das Unternehmen. Mit der Schließung von Standorten und dem Abbau hunderter Stellen bereitet das Management das Fundament für eine verschlankte Konzernstruktur vor.

Operative Erholung treibt Ergebnisse

Die endgültigen Zahlen für 2025 belegen eine spürbare operative Erholung. Bei einem stabilen Konzernumsatz von 788,4 Millionen Euro kletterte das bereinigte EBITDA auf 41 Millionen Euro. Als zentraler Wachstumstreiber fungierte dabei die Sparte Just – Evotec Biologics, die dank einer weitreichenden Sandoz-Kooperation um knapp 40 Prozent zulegte. Unter dem Strich reduzierte sich der Nettoverlust von 196 Millionen Euro im Vorjahr auf rund 104 Millionen Euro.

Kahlschlag für die Marge

Um die Profitabilität dauerhaft zu steigern, forciert das Management die Transformationsstrategie „Horizon“. Das Programm hat einschneidende Konsequenzen für die Belegschaft: Etwa 800 Stellen fallen weg, während die globale Präsenz von 14 auf 10 Standorte schrumpft. Ab 2027 kalkuliert das Unternehmen durch diese Verschlankung mit jährlichen Kosteneinsparungen von rund 75 Millionen Euro, deren erste Effekte im zweiten Halbjahr 2026 sichtbar werden sollen.

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Übergangsjahr 2026

Für das laufende Jahr dämpft Evotec die kurzfristigen Erwartungen. Das Management ruft 2026 als Übergangsjahr aus und prognostiziert einen Umsatz zwischen 700 und 780 Millionen Euro bei einem EBITDA von maximal 40 Millionen Euro. Am Kapitalmarkt spiegelt der aktuelle Kurs von 4,47 Euro die andauernde Zurückhaltung der Investoren wider. Der Titel notiert damit gefährlich nahe am 52-Wochen-Tief von 4,14 Euro, was den anhaltenden Abwärtstrend seit Jahresbeginn unterstreicht.

Zusätzlichen finanziellen Spielraum für die teure Implementierungsphase der neuen Standortstruktur liefert eine erwartete Einmalzahlung im zweiten Quartal 2026. Der Verkauf der Tubulis-Beteiligung spült rund 100 Millionen US-Dollar in die Kasse und sichert die Liquidität auf dem Weg zu den bestätigten Mittelfristzielen, die bis 2030 einen Umsatz von über einer Milliarde Euro vorsehen.

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